© Stefan Straka

Chronik Österreich
10/10/2012

Stockerau: Angst vor irrem Heckenschützen

In der Gegend um Stockerau waren bereits bei drei PKW offenbar Einschuss-Löcher in Autoscheiben.

von Stefan Straka

Ich bin bei Stockerau auf der Donauuferautobahn gefahren. Plötzlich hat es einen Knall gemacht." Wenn Hergard B., 44, an den Samstagmorgen im September 2011 denkt, jagt es der zweifachen Mutter noch immer einen kalten Schauer über den Rücken. Dann sah sie vor sich ein Loch in der Windschutzscheibe des VW-Busses. "So wie man es vom Fernsehen kennt." Der ÖAMTC-Techniker schickte die Frau zwecks Anzeige zur Autobahnpolizei.

Das Schussloch in der Scheibe ist bei der Exekutive kein Einzelfall. Mittlerweile wurden drei Vorfälle bei Stockerau bekannt. Der jüngste Vorfall passierte einem Wiener Pensionisten-Ehepaar, das Ende September mit ihrem Auto bei Langenzersdorf Richtung Wien unterwegs war. Der Schuss durchschlug die Seitenscheibe, die 54-jährige Beifahrerin erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt. Projektil wurde noch keines entdeckt. "Möglich dass es jedes Mal abgeprallt ist", sagt ein Ermittler.

Während auf Windschutzscheiben Steinschläge durchaus üblih sein können, ist es bei einer Seitenscheibe eher unüblich. Im Falle von Karl W. aus Wien war es vor fast eineinhalb Jahren die Heckscheibe seines Vans. "Es war ein Schuss. Ich bin Jäger und kann das beurteilen. Außerdem habe ich noch kurz das Loch in der Scheibe gesehen, bevor das Glas zerbröselt ist", gab der Autofahrer zu Protokoll. Bei der Exekutive nimmt man die Schussattentate sehr ernst.

Weitere Opfer sollen sich unter 059133/3252 melden.

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