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Steiermark
05/18/2013

Richter angeklagt: Angeblich Katze an die Wand genagelt

Der Richter hatte zuerst selbst Anzeige wegen Einbruchs erstattet.

Ein steirischer Strafrichter muss sich demnächst selbst vor einem Kollegen verantworten: Dem Juristen wird vorgeworfen, im Zuge heftiger Streitereien mit seiner Ex-Partnerin einen Einbruch vorgetäuscht und eine Katze getötet zu haben. Wie die Kronenzeitung in ihrer Samstagausgabe berichtete, steht der Ort des Prozesses noch nicht fest.

Der Richter hatte im Februar 2012 Anzeige erstattet, weil bei ihm angeblich eingebrochen worden war. Außerdem wurde laut Krone dabei die Katze, die zuvor ertränkt worden war, mit seinem Bild an die Wand genagelt. Zunächst sah es nach einer tatsächlichen Bedrohung für den Richter aus, doch bald erhärtete sich der Verdacht, dass er die Taten selbst gesetzt hat und den Verdacht auf die Frau lenken wollte. Er wurde suspendiert, der Fall wurde wegen Befangenheit nach Linz abgegeben, wo nun ein Strafantrag erstellt worden ist. Angeklagt wurden Beweismittelfälschung, Vortäuschung einer Straftat, gefährliche Drohung und Tierquälerei.
Der Prozess dürfte in einem anderen Gerichtssprengel stattfinden, der genaue Ort und das Datum sind derzeit nicht bekannt.

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