Chronik | Österreich
17.11.2018

Slow Food – gut, sauber und fair

Regionale und saisonale Produkte und Rohstoffe haben beim Slow-Food-Konzept Vorrang.

Slow Food (slow für „langsam“ und food für „Essen“) gilt als weltweit größte Bewegung für bewusste Esskultur und nachhaltige Lebensmittelproduktion und ist als Gegenbewegung zum uniformen und globalisierten Fast Food zu verstehen.

Der ursprünglich aus Italien stammende Trend bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten. Der Gründer und internationale Vorsitzende, Carlo Petrini, definierte 1986 die Grundbegriffe der „Neuen Gastronomie“ als Maßstab: Buono, pulito e giusto – gut, sauber und fair. Wenn ein Element fehle, sei das laut Petrini nicht Slow Food. Ziel ist es, durch bewusste Kaufentscheidungen Zeichen zu setzen und regionalen, saisonalen und von Hand gefertigten Produkten Vorrang zu geben.

Sitz von Slow Food International ist die Stadt Bra im Piemont. Weltweit zählt die Organisation rund 100.000 Mitglieder in 160 Ländern, Logo ist eine Weinbergschnecke als Symbol der Langsamkeit. Slow Food in Österreich ist in einer lockeren Struktur selbstständiger regionaler Gruppen, sogenannten Convivien, organisiert.www.slowfoodaustria.at