Laun: "Homosexuelle eher Missbrauchstä­ter"

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Foto: APA/ERWIN SCHERIAU (v.l.n.r.) Weihbischof Andreas Laun (Salzburg) und Diözesanbischof Egon Kapellari (Graz-Seckau)

Bischof Laun ist gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle, da er erhöhte Missbrauchsgefahr sieht.

Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen", so äußert sich Andreas Laun in seiner Kolumne "Klartext" auf dem Portal kath.net. Der Salzburger Weihbischof kommentiert damit die Debatte über ein Adoptionsrecht für Homosexuelle und spricht sich vehement dagegen aus. Wer Kinder zu einem homosexuellen Paar gebe, schaffe die "nächste Gelegenheit" zur Sünde. Zudem sagt der Salzburger Weihbischof, ein Adoptionsrecht für Homosexuelle sei frauenverachtend. Die mütterliche Liebe könne nur die Frau schenken.

Andreas Laun ist bekannt für kontroverse Ansichten, immer wieder steht er deshalb in der Kritik. Er warnte bereits vor einer "Homosexualisierung der Gesellschaft" und zog Parallelen zwischen dem Islam und der "homosexuellen Ideologie".

Der gebürtige Wiener wurde 1995 Weihbischof in der Erzdiözese Salzburg. Über Österreich hinaus bekannt ist er durch seinen Einsatz gegen die Fristenregelung.

(KURIER / la) Erstellt am
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