Chronik | Österreich
13.07.2018

Salzburg: Poller als neue Hindernisse für Betrunkene

Versenkbare Poller unterbinden illegale Zufahrten, führen aber auch zu kuriosen Unfällen

Um illegale Zufahrten in die Fußgängerzonen in der Altstadt zu unterbinden, sind in der Stadt Salzburg bereits im Juni 2010 versenkbare Poller in Betrieb genommen worden – 22 Stück. Mehr als eine Millionen Euro kostete die Maßnahme damals.

In den Schlagzeilen dominierte aber nicht, wie von der Politik erhofft, die Verkehrsreduktion in der Innenstadt. Vielmehr waren es kuriose Unfälle und der massenhafte Missbrauch von Fernbedienungen zur Zufahrt, die die mediale Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Neben hunderten Pkw wurden in der Vergangenheit schon eine betrunkene Radfahrerin und sogar ein Fußgänger zum „Opfer“ der Metallpfosten.

Acht Jahre nach Einführung sind die Poller nicht mehr nur gegen illegale Zufahrten nützlich. Nach mehreren Anschlägen mit Fahrzeugen in anderen Städten sollen sie auch vor Terroristen schützen. Vor Beginn der Festspiele wurde bei der Einfahrt in die Hofstallgasse eigens auf „Anti-Terror-Poller“ umgerüstet.