Der Stephansdom in der Innenstadt ist am besten mit der U-Bahn erreichbar

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Chronik | Österreich
05/28/2019

Requiem für Lauda: Tipps zur Anreise in die Wiener City

Bereiche um den Dom werden gesperrt, es herrscht Staugefahr. Verkehrsexperten empfehlen eine Anreise mit der U-Bahn.

Das Programm zur feierlichen Verabschiedung Niki Laudas beginnt Mittwochfrüh: Gegen 7.50 Uhr soll Birgit Lauda den Helm auf den Sarg legen. Zwischen 8 und 11.30 Uhr können allgemeine Trauergäste den Dom betreten, um 12 Uhr endet schließlich die Aufbahrung. Eine zeitgerechte Anreise ist also empfehlenswert.

Grundsätzlich sei am heutigen Mittwoch in Wien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, erklärt Romana Schuster, Verkehrsexpertin beim ÖAMTC: „Viele Menschen starten bereits ins verlängerte Wochenende. Man darf außerdem nicht vergessen, dass bei Regen in Wien immer mehr Verkehr herrscht.“ Zudem sei der Stephansplatz anlässlich des Requiems im Bereich zwischen der Goldschmiedgasse und der Rotenturmstraße von 7.45 Uhr bis spätestens 14.30 Uhr gesperrt.

Parkmöglichkeiten

Daher empfiehlt der ÖAMTC eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Wer aus dem Westen nach Wien kommt, kann etwa die Park-and-Ride-Anlage in Wien-Hütteldorf (1140 Wien, Hadikgasse, 3,60 Euro/Tag) nutzen. Von dort fährt die U-Bahn-Linie U4 in die Innenstadt. Bei den Stationen Karlsplatz oder Landstraße kann man in die entsprechenden Linien (U1 bzw. U3)umsteigen, die direkt zum Stephansplatz fahren.

Die Park-and-Ride-Anlage in Ottakring (1160 Wien, Huttengasse 41, 3,60 Euro/Tag) oder der Parkplatz Verteilerkreis Favoriten (1100 Wien, Altes Landgut, 4 Euro/Tag) liegen zum Beispiel an den Linien U3 bzw. U1, die direkt zum Stephansplatz fahren.

„Man muss aber immer bedenken, dass auch Parkgaragen bei großem Andrang bald voll sein können. Es ist sicher besser, rechtzeitig loszufahren“, rät Schuster.

Im Vorhinein sei es laut Polizei leider schwer einschätzbar, wie viele Gäste tatsächlich kommen werden. Jedenfalls stehen für Sicherungsmaßnahmen im und um den Stephansdom sowie für Verkehrsmaßnahmen 130 Beamte im Einsatz.