Chronik | Österreich
05.05.2017

Mateschitz revitalisiert Jausenstation auf Altausseer "Seewiese"

Red-Bull-Chef will Jausenstation neu gestalten und veranlasste Baustart. Renovierung könnte bis Herbst abgeschlossen sein.

Zwölf Jahre nachdem Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz die "Seewiese" am Altausseersee im steirischen Salzkammergut gekauft hat, sind nun die Bagger auf dem rund 7.000 Quadratmeter großen Areal aufgefahren. Bürgermeister Gerald Loitzl (ÖVP) bestätigte, dass nun die Revitalisierung der alten Jausenstation begonnen hat. Zum Freude der Gemeinde: Die erwartet sich touristische Vorteile.

Selbst Bond war schon dort

Der Altaussee dürfte seit 2015 aber sowieso auch außerhalb Österreichs bekannt sein. In winterlicher Kulisse wurde am Altausseer See eine Szene für "Spectre", dem jüngsten Film der James-Bond-Reihe, gedreht.

Außenschank und Tanzboden

Loitzl bestätigte am Freitag Medienberichte, wonach die Bauarbeiten am Seeufer begonnen haben. Voraussichtlich bis Herbst wird die Jausenstation renoviert, ein Gastgarten mit Außenschank sowie ein Tanzboden werden errichtet - "so, wie es unsere Vorfahren gekannt haben", schwärmte Loitzl, der die genauen Pläne kennt.

Genehmigungen dauerten Jahre

Jahre hatte es gedauert, bis Mateschitz alle Genehmigungen für die Bauarbeiten in dem Natura-2000-Schutzgebiet beisammen hatte. Nun würden sie aber vorliegen, sagte Loitzl.

Zufahrt nur über Forstweg oder See

"Wir sind froh, dass es nun realisiert wird. Wir sehen das als Bereicherung am See und es wird bestimmt schön", meinte der Bürgermeister. Einfach sind die Arbeiten nicht, denn einzige Zufahrt zur Jausenstation ist ein Forstweg. Ansonsten bleibt noch die Fahrt über den See. Durchaus möglich, dass das Bier auch künftig wieder über den Seeweg angeliefert werden muss.