Pius Strobl, Chef der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“, im Pods & Bowls

© Kurier/Gilbert Novy

KURIER-Talk
12/17/2020

Pius Strobl: "Licht ins Dunkel gehört zu Weihnachten"

Pius Strobl über die ORF-Aktion in Zeiten von Corona.

von Martin Gebhart

"Licht ins Dunkel" ist seit vielen Jahren die wichtigste Aktion zur Unterstützung von Behinderten- und Sozialeinrichtungen. Das wird sich auch heuer nicht ändern, trotz der Corona-Krise. Davon ist Pius Strobl, Chef der ORF-Aktion, überzeugt: "Ich habe grundsätzlich gedacht, dass dieses Jahr ein sehr schwieriges wird. Ich bin jetzt aber sehr froh darüber, dass manche Ängste nicht berechtigt waren."

Es werde auch heuer fleißig gespendet, sagt Strobl im KURIER-Talk im Stadtstudio Pods & Bowls. Das hat bereits die erste ORF-Gala für "Licht ins Dunkel" gezeigt. Unter strengsten Corona-Sicherheitsvorkehrungen – ohne Publikum – wurde dabei ein Reinerlös von rund 2,4 Millionen Euro erzielt; darunter die Spende einer "wohlhabenden Einzelperson", die eine Million Euro für die Aktion locker gemacht hat.

Solidarität weiter groß

Es sind aber nicht nur Großspender, die Pius Strobl zuversichtlich machen, dass die Spendensumme auch heuer im Schnitt der vergangenen Jahre liegen wird. Es sind genauso die vielen kleinen Spenden von fünf Euro aufwärts, die den Erfolg ausmachen. Gerade diese Menschen würden genau wissen, "wie es anderen kleinen Leuten geht", sagt Strobl. Und: "In Österreich kann man sich nicht auf alles verlassen, aber auf eines schon, das ist die Solidarität."

An den Weihnachtstagen werden wieder Prominente an den Spendentelefonen sitzen. Wegen der Pandemie nicht am Küniglberg, sondern beim Partner A1. Ansonsten werde das Programm "so wie immer ablaufen". Mit vielen Helferinnen und Helfern und natürlich auch mit vielen Prominenten und Stars. Wobei Pius Strobl neben den Spenden noch eines wichtig ist: "Bewusstsein zu schaffen für die Situation dieser Menschen; das Thema Inklusion in den Vordergrund zu stellen."

Dass die Aktion vom ORF durchgezogen werde, sei auch ein Zeichen von ein wenig Normalität. Außerdem: "Licht ins Dunkel gehört irgendwie zum Weihnachten der Österreicher", sagt Pius Strobl.

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