Betrugsmaschen: Polizisten informieren Senioren und Schüler
Innenminister Gerhard Karner und ÖNB-Gouverneur Martin Kocher (v. li.)
Innenministerium und Nationalbank (OeNB) haben am Montag eine Kooperation zu den Themen sicheres Bezahlen im Netz sowie Verhinderung von Online-Betrug für Schulklassen und Senioreneinrichtungen bekanntgegeben.
Die Zielgruppen sind einerseits Schüler von 14 bis 18 Jahren und andererseits die ältere Generation, weil diese Ziel von Betrugsversuchen wie dem sogenannten Neffentrick sei, erläuterte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). Die Anmeldung ist auf der OeNB-Webseite möglich.
Im Bereich Internetkriminalität/Online-Betrug ist die Zahl der Anzeigen in den vergangenen zehn Jahren von 10.000 Anzeigen auf 63.500 gestiegen, betonte Karner.
Bereits 23 Klassen angemeldet
Die Unterlagen für das Projekt werden von der Nationalbank erstellt und Polizistinnen und Polizisten gehen in die angemeldeten Schulen und berichten von den "neuesten Tricks der Online-Kriminellen", sagte der Innenminister. Es seien bereits mehr als 500 Schülerinnen und Schüler und 23 Klassen aus 14 Schulen angemeldet, obwohl das Projekt erst jetzt offiziell bekanntgegeben wurde.
Karner und Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher betonten, Innenministerium und Nationalbank seien unterschiedliche Organisationen, die jedoch gemeinsam das Thema Sicherheit im Mittelpunkt haben.
"Möglichst viele Menschen erreichen"
"Wir haben neue Betrugsmaschen, die auftauchen und wir haben die Herausforderung, dass die Infrastruktur bei Zahlungen sicher sein soll", betonte Kocher. Finanzbildung falle zudem in die Aufgabenbereiche der Nationalbank. Es gehe darum, möglichst viele Menschen zu erreichen, damit "Betrugsmaschen nicht zum Erfolg führen".
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