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Chronik | Österreich
06/28/2019

Mit dem Ferienbeginn startet auch die Stau-Saison

Hauptstaupunkte bleiben die Bereiche vor Bau- und Mautstellen, Änderungen gibt es auf Autobahnen in Slowenien und Italien.

 In den kommenden Wochen und Monaten brauchen Verkehrsteilnehmer auf österreichs Straßen wieder gute Nerven. „Mit dem Ferienbeginn in Ost-Österreich, sechs deutschen Bundesländern, sowie in Tschechien und der Slowakei wird die Stausaison auf den Transitrouten eingeläutet“, berichtet der ÖAMTC.

Der Start, berichten Verkehrsexperten, laufe erfahrungsgemäß noch relativ ruhig ab. Mit dem Ferienbeginn in West- und Südösterreich und der ersten größeren Reisewelle aus Deutschland, dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfahlen, an den ersten beiden Juliwochenenden wird sich das Verkehrsaufkommen aber sukzessive steigern und mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg am letzten Wochenende im Juli seinen Höhepunkt erreichen. Einen guten Überblick gibt dabei auch der ÖAMTC-Staukalender.

Fahrverbote

Es gilt einiges zu beachten: In Tirol und Salzburg gibt es für Durchreisende zeitweise Fahrverbote auf Verbindungen im niederrangigen Straßennetz. In Tirol betrifft das einige Landesstraßen in Großraum Innsbruck und dem Wipptal, und zwar an Wochenenden bis 15. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr sowie vom 14. August 7 Uhr bis 18. August 19 Uhr.

In Salzburg gibt es bei Bedarf bei langen Staus auf der Autobahn verordnete, temporäre Fahrverbote etwa in den Gemeinden Grödig und Wals. Im Bedarfsfall ist geplant, auch die Autobahnabfahrten der A10 Puch-Urstein (in Richtung Norden) und Kuchl (Richtung Süden) für wenige Stunden komplett zu sperren.

Damit diese Maßnahmen in Salzburg nur in Ausnahmefällen verfügt werden müssen, wird an der Grenzstelle Walserberg noch im Juli eine dritte Abfertigungsspur errichtet.

 

Rückreiseverkehr

Im Rückreiseverkehr wird es an den ersten beiden September-Wochenenden so richtig eng. Zuerst kommen Ostösterreicher, Slowaken und Polen aus dem Urlaub zurück, dann werden West- und Südösterreicher, Bayern und Baden-Württemberger für ein letztes Überschwappen der Reisewellen sorgen.

„Aus Slowenien gibt es gute und schlechte Nachrichten: Einerseits wurde die Autobahn vor dem slowenisch-kroatischen Grenzübergang südlich von Ptuj fertig gestellt. Andererseits werden einige Mautstellen auf A1, A2 und A5 abgebaut. Hier entstehen Nadelöhre“, so Erika Dworak von der ÖAMTC-Touristik.

Baustelle

In Italien wird eine 40 Kilometer lange Baustelle auf der  Autostrada A4, der Hauptverbindung zwischen Venedig und Triest, zwischen Palmanova und Portogruaro zu Verzögerungen führen. Im Juli gibt es auch zwei Nachtsperren am Autobahnkreuz A4/A23 südlich von Udine. In Südtirol wird einmal mehr die Brenner-Route belastet sein, Hauptstaupunkt: die Mautstelle Sterzing