© Kurier/Juerg Christandl

Chronik Österreich
04/05/2020

Leere Straßen verleiten Autofahrer zum Rasen

Polizei registrierte in den vergangenen Tagen viele Geschwindigkeitsübertretungen.

Während der Corona-Krise weitgehend leere Straßen verleiten die verbliebenen Verkehrsteilnehmer teilweise zum Rasen. Die Polizei musste auch dieses Wochenende wiederholt einschreiten.

Eine Zivilstreife stoppte am Samstagvormittag einen 31-jährigen Flachgauer, der auf der Westautobahn (A1) zwischen Mondsee und Thalgau mit 225 km/h unterwegs gewesen war.

Im Pinzgau wurde ein Motorradlenker im Ortsgebiet von Neukirchen mit 100 km/h gemessen. In diesem Bereich wären 50 km/h erlaubt. In der Stadt Salzburg erwischte eine Polizeistreife einen 52-jährigen Lenker, der bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 70 km/h mit dem Motorrad auf 144 km/h beschleunigt hatte, ein 26-jähriger Motorradfahrer wurde mit 147 km/h ertappt. Allein in der Alpenstraße wurden bei einer Kontrolle 31 zum Teil massive Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Über 200 Vergehen in Wien

Ein 40-jähriger Deutscher wurde auf der Tauernautobahn (A10) bei Salzburg Süd mit 195 km/h geblitzt. Einen Hang zum Bleifuß zeigen die Lenker aber nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen. Auch in der Wiener Innenstadt registriert und ahndet die Polizei Raserei.

Erst diese Woche hat die Exekutive bei einer Schwerpunktaktion in Margareten 169 verkehrsrechtliche Anzeigen und 34 Organmandate vorwiegend wegen überhöhter Geschwindigkeit ausgestellt. Mehrere Anzeigen gab es wegen Missachtung der Covid-19-Maßnahmen. Außerdem wurde ein Dealer mit 2,8 Kilogramm Marihuana in einem Park festgenommen. Die Beamten zeigten sieben Drogenlenker an, vier Autofahrer waren ohne Lenkberechtigung unterwegs.

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