Ex-Signa-Projekt Lamarr heißt jetzt „Grand Museum Residences“
„Wo Wohnen zur Kunstform wird.“ Mit diesem Slogan bewirbt die Stumpf-Gruppe das ehemalige Lamarr-Projekt auf der Mariahilfer Straße.
Wie der Standard berichtete, trägt das frühere Signa-Vorzeigeprojekt nun den Namen „Grand Museum Residences“. Der neue Markenauftritt ist seit Kurzem auf den Bauzäunen zu sehen, gleichzeitig ging auch die Website für das Projekt online.
„Äußerst exklusiv“
Dort setzt der Entwickler ganz auf Exklusivität. Die Wohnungen entstehen laut Website „zwischen den großen Museen Wiens“ und sollen „internationales Format, ikonische Architektur und urbanen Flair“ vereinen.
Geworben wird mit großzügigen Dachgärten, Concierge-Service, Hotel-Serviceleistungen, privatem Fitnessraum sowie einem Fünf-Sterne-Hotel, das Teil des Gebäudekomplexes werden soll.
Wohnungspreise im Herbst
Interessenten können sich über die Homepage bereits vormerken lassen und schon vor dem offiziellen Verkaufsstart Informationen erhalten. Nach Angaben von Stumpf-Geschäftsführer Stefan Zöser sind bereits mehrere Hundert Vormerkungen für die Wohnungen eingelangt.
Die Preise werden allerdings erst im Herbst bekannt gegeben.
Geschäfte im Erdgeschoß
Statt eines Luxuskaufhauses entstehen dort nun Wohnungen. In den unteren Etagen wird es rund 12.000 Quadratmeter Geschäftsflächen geben. Die Fertigstellung des Projekts ist für Anfang 2028 vorgesehen.
Signa-Pleite
Ursprünglich war das Projekt als prestigeträchtiges Kaufhaus der mittlerweile insolventen Signa-Gruppe rund um René Benko geplant. Nach der Pleite übernahm die Stumpf-Gruppe den Rohbau und änderte das Konzept grundlegend.
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