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Fast zwei Tage nonstop: Österreicher surfen 44 Stunden pro Woche

Laut einer Umfrage unterhalten sich Österreicher wöchentlich 45 Minuten mit KI-Chatbots.
Eine Frau mit Laptop und Handy sitzt neben einem Kind mit Tablet auf einem Holzboden.

Zusammenfassung

  • Laut einer repräsentativen NordVPN-Umfrage verbringen Menschen in Österreich im Schnitt 44 Stunden pro Woche und damit rechnerisch mehr als 21 Jahre ihres Lebens online.
  • Die Online-Zeit entfällt vor allem auf Unterhaltung wie Serien und Filme, Musik, soziale Medien und Videos, zudem werden bereits durchschnittlich 45 Minuten pro Woche mit KI-Chatbots verbracht.
  • Gleichzeitig geben viele Befragte sensible persönliche Daten online preis, weshalb NordVPN zu mehr Vorsicht, vertrauenswürdiger Sicherheitssoftware und einem bewussteren Umgang mit Daten rät.

Menschen in Österreich werden am Ende im Durchschnitt 21 Jahre, sieben Monate und 27 Tage ihres Lebens mit dem Internet verbunden gewesen sein. Das legt eine repräsentative Umfrage des Cybersicherheitsunternehmens NordVPN mit 1.000 Teilnehmenden nahe. Demnach beginnen sie ihren Tag online um 7.00 Uhr und gehen um 21.00 Uhr offline. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82 Jahren verbringt man so zumindest rechnerisch mehr als ein Viertel des Lebens online.

Laut NordVPN tummeln sich die Österreicherinnen und Österreicher derzeit im Schnitt 44 Stunden und sieben Minuten pro Woche im Netz und sind dabei stark auf Unterhaltung ausgerichtet: Das Ansehen von Serien und Filmen dominiert mit vier Stunden und 28 Minuten wöchentlich, vor Musikhören mit drei Stunden und 56 Minuten sowie Scrollen in sozialen Medien mit drei Stunden und 31 Minuten. Das Anschauen von Online-Videos kommt auf drei Stunden und 29 Minuten pro Woche.

45 Minuten pro Woche mit dem Chatbot

Jede Woche werden zudem durchschnittlich bereits 45 Minuten dafür verwendet, "mit KI-Chatbots zu plaudern", so das Unternehmen. 13 Prozent betrachten laut den Daten Künstliche Intelligenz als unverzichtbaren Teil ihres Alltags. 16 Prozent glauben, dass sie ihr Online-Leben verbessert hat. 19 Prozent gaben an, dass sie sich keinen ganzen Tag ohne Internet vorstellen können. 27 Prozent sind in sozialen Medien unterwegs, während sie Serien oder Filme schauen.

"Bemerkenswert offen", so die Cyber-Security-Firma, wird nach wie vor mit sensibelsten personenbezogenen Daten umgegangen. Die Befragung ergab, dass 70 Prozent ihren vollständigen Namen online preisgegeben haben, 69 Prozent ihr Geburtsdatum und 54 Prozent ihre vollständige Wohnadresse auf verschiedenen Plattformen angegeben haben. 36 Prozent haben ihren Beziehungsstatus veröffentlicht.

Sichere Passwörter reichen nicht mehr

"Um unsere Daten und in weiterer Folge uns selbst zu schützen, reicht es nicht mehr aus, nur sichere Passwörter zu erstellen. Es bedeutet auch, zu verstehen, wie unsere Daten von den KI-Systemen, mit denen wir täglich interagieren, erfasst, genutzt und verarbeitet werden", sagte Marijus Briedis, CTO bei NordVPN.

Wesentliche Sicherheitsmaßnahmen seien: Auf Datenlecks und Identitätsdiebstahl achten. Vertrauenswürdige Sicherheitssoftware verwenden. Links, E-Mails und unaufgeforderte Nachrichten prüfen. Keine sensiblen persönlichen oder finanziellen Daten an KI-Tools und Online-Plattformen weitergeben. Antivirenprogramme der neuesten Generation nützen. Wachsam gegenüber neuen Phishing-Methoden sein und vertrauliche Gespräche schützen.

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