APA13189202-2 - 12062013 - KRITZENDORF - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT CI - In der vom Donau-Hochwasser getroffenen Kritzendorf bei Klosterneuburg setzt das Bundesheer am Dienstag, 11. Juni 2013, die Aufräumungsarbeiten fort. In anderen Gebieten wie der Region Krems wird der Assistenzeinsatz der Soldaten in den nächsten Tage beendet. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: HONEDER/ÖBH

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Statistik
07/21/2013

Hochwasser-Bilanz: 4600 Soldaten im Einsatz

Das Österreichische Bundesheer leistete 350.000 Stunden Katastrophenhilfe.

Sie verstärkten Dämme mit Sandsäcken, halfen in brenzligen Situationen bei Evakuierungen, schaufelten tausende Tonnen Schlamm aus Häusern, Wohnungen oder von Straßen. Heimische Soldatinnen und Soldaten waren während und nach dem Hochwasser im Juni im Dauereinsatz. Jetzt wurde der Einsatz vom Bundesheer in Zahlen gefasst. Das Verteidigungsministerium veröffentlichte am Sonntag eine „Hochwasser-Bilanz“.

Von 1. Juni bis 12. Juli dauerte der Assistenzeinsatz. Demnach waren 4600 Soldatinnen und Soldaten in den Hochwassergebieten rund 350.000 Stunden lang beschäftigt. Das Arbeitspensum pro Einsatztag war hoch: Durchschnittlich war jeder Helfer in Uniform eine Woche lang mit rund zwölf Stunden täglicher Arbeitszeit im Einsatz. Umgerechnet entspricht das laut Angabe des Bundesheeres 29.000 Personentagen.

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) zeigte sich zufrieden mit dem Einsatz seiner Truppe: „Das Österreichische Bundesheer hat die nötige Manpower und das notwendige schwere Gerät, um im Katastrophenfall rasch und effizient Schutz und Hilfe zu leisten.“

Ein Ausreißer in der Ausrück-Statistik war der 7. Juni: An diesem Tag hatte die Truppe mit 2600 eingesetzten Soldaten ihren Höchststand erreicht.

Das Bundesheer half in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Ober- und Niederösterreich – und zwar nicht am Boden, sondern auch aus der Luft.

405 Flugstunden

Die Luftstreitkräfte waren mit 17 Hubschraubern und Flugzeugen gleichzeitig in der Luft. In Summe seien 405 Flugstunden absolviert worden, hieß es seitens des Bundesheeres. In dieser Zeit wurden 1366 Personen ausgeflogen und 1717 Tonnen Material in die Hochwassergebiete befördert.

Bewährt habe sich ein Mal mehr die Kooperation mit den freiwilligen Feuerwehren, betonte Verteidigungsminister Klug: „Gemeinsam mit den Feuerwehren stellen wir die Speerspitze gegen das Hochwasser, bei den Aufräumarbeiten bilden wir das Rückgrat.“

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