© Lorenzi

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03/13/2019

Hannibal Gletscherschauspiel in Sölden - ein Panorama-Theater

Von frühester Zeit an scheinen das Römische Reich und die Metropole Karthago durch ein feindseliges Verhältnis belastet, das in seiner sagenhaften Dimension auf die Geschichte von Dido und Aeneas zurückgeht.

Karthago ist nicht Rom

Rom und Karthago, man muss es so sagen, hatten keinen besonders guten Start. Und so beginnt die Geschichte Hannibals und seines Feldzuges über die Alpen beim Gletscherschauspiel in Sölden schon viele hundert Jahre vor der Geburt des Feldherren. Mit Dido und Aeneas.

Aeneas bekommt nach der verlorenen Schlacht von Troja einen klaren Auftrag der Göttin Venus. Er soll eine neue Superstadt bauen: "Ich denke", sagt Venus zu ihm, "ich denke, ich nenne sie Rom."

Auf seiner Reise ins Ungewisse landet Aeneas im prächtigen Karthago und trifft dort die Königin Dido. Es beginnt eine Liebesgeschichte, an deren Ende Aeneas Dido nächtens verlässt. Die Königin brennt daraufhin ihren Palast nieder und begeht Selbstmord. Wie gesagt, kein besonders guter Start.

Damit sind wir mitten drin

Der halbe Ort Sölden schnallt die Ski an, wenn es um die Vita des karthagischen Feldherren geht, in subtiler Weise analysiert auf der Couch des riesenhaften Rettenbach Gletschers. Auf 3000m Seehöhe und mit allem, was die bewusste und unbewusste Kenntnis der Geschichte der Punischen Kriege dabei assoziiert, entfaltet sich ein reales Geschehen, das wir so noch nie und nirgends gesehen haben. Ein Arsenal moderner Pisten- und Seilbahntechnik springt in antike Rollen, Flugzeuge verfolgen einander, Motorradreiter, Fallschirmspringer und Tänzer übertreffen sich im Streit um die Vorherrschaft im Handlungsballett. Ballett? Irgendwie ja, denn selbst der zeitgenössische Tanz hat dort seine Wurzeln. Und erst recht die Pirouetten der Pistenbullys. Ziehen Sie sich in jedem Fall warm an!

Das Gletscherschauspiel ist intensiv wie ein Film und dennoch in jeder Sekunde live. Sämtliche Cinemascope- und IMAX-Formate werden durch die Naturbühne des Gletschers spielend in den Schatten gestellt. Hannibals Bühne breitet sich auf 185 Grad aus und findet in der dritten Dimension statt. Darstellung, Dramaturgie, Musik, Licht &  Pyrotechnik verschmelzen zur realen Immersion.

Während Harald Krassnitzer die Geschichte Hannibals erzählt, geschieht vor den Augen der Zuschauer Unglaubliches: Pistenbullen werden zu Elefanten, 150 Skilehrer wedeln als afrikanische Wüstenstämme über die Schneedünen, Hannibal persönlich thront auf einem fahrenden Turm.

Termin:               Freitag, der 12. April 2019

Beginn:               19:30 Uhr

Dauer:                 67 Minuten

Ort:                      Sölden, Rettenbach Gletscher

Tickets:               online unter www.hannibal.soelden.com und Bergbahnen Sölden

Hotline:               0043 57200 200

Produzenten:       Red Bull, Sölden, lawine torrèn,