Chronik | Österreich
30.01.2013

Handgranaten-Anschlag auf Cafe

Das Cafe war zum Tatzeitpunkt geschlossen, Verletzte gab es nicht.

Der Anschlag auf ein Innsbrucker Cafe Mittwochfrüh ist mit einer Handgranate verübt worden. Dies erklärte ein Beamter des Landeskriminalamts vor Medienvertretern bei einem Lokalaugenschein am Tatort. Es habe sich um einen "massiven Anschlag mit entsprechendem Gefährdungspotenzial" gehandelt.

Derzeit habe man keinen konkreten Hinweis auf den Täter sowie auf ein mögliches Motiv, sagte Chefinspektor Markus Hammerl. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens könne noch nicht beziffert werden.

"Durch die explodierte Handgranate sind sogar Fensterscheiben und Autos auf der mehr als 20 Meter gegenüberliegenden Straßenseite eingeschlagen worden", berichtete Hammerl.

Zum Tatzeitpunkt habe sich niemand mehr in dem Lokal befunden, da es bereits um 1.00 Uhr nachts geschlossen habe, sagte Hammerl. Zu der Detonation war es kurz vor 5.00 Uhr vor dem Cafe in der Amraser Straße gekommen.