Chronik | Österreich
28.07.2017

Gesprengter Bankomat landete in Kreisverkehr

Es ist der dritte Vorfall dieser Art binnen drei Wochen in Salzburg. Unklar war, ob die Täter mit der Beute flüchten konnten.

Zum dritten Mal binnen drei Wochen haben Unbekannte in der Nacht auf Freitag einen Bankomaten in Salzburg gesprengt. Dieses Mal schlugen die Täter gegen 2.30 Uhr in Eugendorf (Flachgau) zu. Durch die Wucht der Detonation wurde der Bankomat einige Meter aus der Wand geschleudert und landete in einem Kreisverkehr. Der Bankomat war in einer Geschäftszeile untergebracht.

Ob es den Tätern gelang, die Geldkassetten aus dem Automaten zu entwenden, war zunächst nicht bekannt. Wie eine Sprecherin der Polizei zur APA sagte, sei die Spurenauswertung noch im Gang. Verletzt wurde durch die Sprengung niemand. Eine Fahndung nach den Tätern verlief bisher negativ.

Bisher keine große Beute

In Eugendorf - allerdings an einer anderen Adresse wie heute früh - war bereits am 8. Juli ein Bankomat gesprengt worden. Den Tätern war es aber damals nicht gelungen, die Geldkassetten aus dem zerstörten Geldautomaten zu ziehen. Am 20. Juli sprengten Unbekannte dann einen Bankomaten in der Stadt Salzburg. In diesem Fall betrug die Beute laut Polizei lediglich ein paar Zehn-Euro-Scheine, die aus Geldkassetten gezogen werden konnten. In beiden Fällen hatten die Täter ein Gasgemisch in den Bankomaten eingeleitet und zur Explosion gebracht.