Chronik | Österreich
01.08.2018

Geisterfahrer drehte im und vor dem Arlbergtunnel um

36-jähriger Rumäne änderte Richtung mehrere Male - mit dem Ergebnis einer beschädigten Tunnelwand.

Ein Geisterfahrer hat in der Nacht auf Mittwoch in Vorarlberg gleich mehrere Male seine Fahrtrichtung geändert. Der 36-jährige Rumäne, der auf dem Weg nach Frankreich war, fuhr im Arlbergtunnel zunächst in Fahrtrichtung Tirol. Als er das bemerkte, wendete er im Tunnel. Nach der Ausfahrt fuhr er erneut in die falsche Richtung. Als er wieder vor dem Arlbergtunnel stand, kehrte er erneut um.

Der 36-Jährige war mit seinem Klein-Lkw gegen 2.00 Uhr auf der Arlberg Schnellstraße (S16) unterwegs. Eigentlich wollte er in Richtung Frankreich fahren, landete aber aus vorerst unbekannter Ursache im Arlbergtunnel in Richtung Tirol. Als dies ihm das klar wurde, wendete er sein Fahrzeug im Tunnel. Dabei beschädigte er die Tunnelwand, setzte seine Fahrt aber unbeeindruckt fort. Nach der Ausfahrt aus dem Arlbergtunnel fuhr er jedoch erneut auf die falsche Fahrspur in Richtung Tirol. Kurz vor dem Langener Tunnel verließ er deshalb die Schnellstraße, allerdings wieder in Richtung Tirol. Da er sich nun aber wieder vor dem Arlbergtunnel befand, drehte er seinen Kleinlaster wieder um und fuhr in Fahrtrichtung Deutschland weiter.

Die Polizei stoppte den 36-Jährigen vor dem Dalaaser Tunnel. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ. Der Rumäne wurde angezeigt, als Sicherheitsleistung musste er einen Betrag von 720 Euro bezahlen.