Chronik | Österreich
24.08.2017

Forstarbeiten im Flachgau endeten tödlich

72-Jähriger wurde bei Unfall von Wurzelstock und Erdreich begraben.

Ein 72-Jähriger ist am Mittwoch bei Forstarbeiten im nördlichen Flachgau tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben hatte der Mann im Gemeindegebiet von Seekirchen zusammen mit einem Bekannten Sturmschäden im Wald beseitigen wollen, als es zu dem Unfall kam. Dabei wurde er von einem Wurzelstock samt Erdreich begraben.

Der 72-Jährige schnitt mit einer Motorsäge Baumstämme durch, während der 31 Jahre alte Bekannte diese mit einem Traktor mit Rückenzange festhielt und in weiterer Folge abtransportierte. Als ein Fichtenbaumstamm angehoben wurde, riss dieser plötzlich ab. In weiterer Folge rutschte der Wurzelstock des Baumes samt Erdreich in ein Bachbett hinunter und begrub den älteren der beiden Männer unter sich.

Die Bergearbeiten gestalteten sich äußerst schwierig und wurden von 30 Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Seekirchen durchgeführt. Eine Seilwinde wurde eingesetzt und Grabungsarbeiten mussten durchgeführt werden. Der mit dem Rettungshubschrauber eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod des 72-Jährigen feststellen.

Ein Kriseninterventionsteam betreute die am Unfallort eingetroffenen Angehörigen und den 31-jährigen Mitarbeiter.