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Chronik | Österreich
03/10/2019

Donauzentrum öffnet am Montag wieder: Ermittlungen zur Ursache

Der Schaden ist offenbar geringer als zunächst befürchtet. Drei Geschäfte sind betroffen.

Die Arbeiten nach dem Großbrand im Wiener Donauzentrum am Samstag dauerten bis in die Nacht. Die Feuerwehr musste noch stundenlang mögliche Brandherde suchen. Das Feuer war in den Morgenstunden unter einem Teil des Blechdachs ausgebrochen und hatte über zwölf Stunden gebrannt.

Trotzdem erklärte ein Sprecher des Zentrums, dass man am Montag wieder fast alle Bereiche öffnen könne. Der Schaden hatte sich bei einer ersten Begehung am Sonntag als geringer herausgestellt, als befürchtet. „Es sind letztendlich drei Geschäfte, die betroffen sind. Der Teil in dem es gebrannt hat, wird natürlich vorerst geschlossen bleiben“, sagte der Sprecher. Die Zerstörung ist weniger dem Feuer geschuldet, als dem Löschwasser.

Ebenfalls am Sonntag starteten Brandermittler die Suche nach der Ursache des Feuers. Bereits während des Löscheinsatzes am Samstag wurde spekuliert, dass Bauarbeiten der Auslöser gewesen sein könnten. Eine Modekette erweiteret gerade ihre Geschäftsfläche. In den Tagen zuvor wurden deshalb Schweißarbeiten in dem Teil des Gebäudes durchgeführt.

Als die Feuerwehr am Samstag um 6.30 Uhr alarmiert worden war, dürfte das Feuer schon mehrere Stunden geglost haben. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders schwierig, weil die Feuerwehr das heiße Metalldach erst mit Kettensägen aufschneiden musste, um an die Glutnester heranzukommen. Außerdem hatte das heiße Metall das Ausbreiten des Feuers begünstigt.

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