Der "Maskomat" in Graz

© Natur.Werk.Stadt

Chronik Österreich
04/21/2020

Coronavirus: Die Maske kommt aus dem Automat

Origineller Zugang in Graz: Handgenähte Stoffmasken aus Beschäftigungsprojekt kullern gegen Spende aus Gerät.

von Elisabeth Holzer

"Die Idee ist uns bei einer Videokonferenz gekommen", schildert Projektleiterin Daniela Zeschko. "Und zwei Tage später war er da."

Er, das ist ein Maskenautomat, laut Zeschko der erste Österreichs: Das Gerät hat am Donnerstag seine Premiere bei einem Bauernmarkt in Graz-Eggenberg. Im Automat befindet sich Mund-Nasen-Schutz aus Stoff, handgenäht von sieben Teilnehmern des gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes "Natur.Stadt.Werk". Gedacht ist der Automat als "niederschwelliges Angebot" für  alle Grazer, um unkompliziert an eine Maske zu gelangen.

Damit auch alles hygnisch abläuft, wurden die bunten Masken verpackt. "In Plastikhüllen", beschreibt Zeschko. Aber nicht irgendwelchen: Sie sind klein und gelb und wohl jederman bekannt - als harter Kern der Überraschungseier. Die gelben Plastikteilchen wurden gesammelt und wiederverwertet.

Spende statt Fixpreis

Einen fixen Preis haben die Masken nicht. "Zahl, was es dir wert ist", lautert das Motto: Von jenen Grazer, die sich eine Maske aus dem Automaten drücken, wird eine Spende erbeten, die überwiesen werden soll. Das Geld kommt "zu 100 Prozent der Natur.Werk.Stadt Graz zu Gute", versichert Zeschko.

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