Chronik | Österreich
11.12.2018

Diözese Gurk: Das sagt Bischof Schwarz zu den Vorwürfen

Die von Rom abgesagte Pressekonferenz zum Prüfbericht der Diözese Gurk ließ Bischof Schwarz reagieren.

Bisher nahm Bischof Alois Schwarz zur Kritik aus Kärnten an der wirtschaftlichen Gebarung der Diözese Gurk in seiner Amtszeit und an seinem Führungsstil kaum Stellung. Mit den Turbulenzen rund um die Pressekonferenz ging er nun gegenüber dem KURIER auf einige Punkte ein.

- Zum Eingreifen der Bischofskongregation: „Als Bischof bin ich dankbar, dass die Bischofskongregation die Entscheidung getroffen hat, den kirchenrechtlich korrekten Weg einzufordern. Der Wille zur Wahrheit ist auch der Wille zu klaren Regeln und zu Transparenz. Seit meinem Schreiben nach Rom im Juli warte ich auf Rückmeldung und Klärung. Dass dies nun auf diesem Weg stattgefunden hat, war für mich ebenfalls überraschend. Dass sie tätig werden wird, nicht.“

- Zum Rohbericht:„Wahrheit ist, dass laut Rohbericht keine Tätigkeiten stattgefunden haben, die den Bestand des Bistums gefährden.“

- Zur Diözese: „Als Mensch möchte ich klarstellen: Es tut mir leid, dass mein Weggang aus Kärnten für so viel Irritationen gesorgt hat. Es tut mir leid, wenn Entscheidungen meiner Amtszeit für Unklarheiten gesorgt haben.“

- Zur künftigen Vorgangsweise:„Nachdem es im Vorfeld zahlreiche Ankündigungen gegeben hat, die sich aus dem mir vorliegenden Rohbericht nicht erhärten, bekunde ich neuerlich meine Bereitschaft zu einer gemeinsamen Stellungnahme mit Administrator Guggenberger. Ich hoffe sehr, dass eine Orientierung an der Wahrheit die alleinige Richtschnur für mediale Äußerungen sein wird.“