Chronik | Österreich
01.12.2017

Berührender Abschied von Willi Theuretsbacher

Die KURIER-Reporterlegende wurde von zahlreichen Trauergästen auf dem letzten Weg begleitet.

Familie, Freunde, Kollegen, aber auch ranghohe Militärs und Politiker nahmen Freitag Abschied von KURIER-Reporter Willi Theuretsbacher. Er war vor knapp zwei Wochen nach langer, schwerer Krankheit im 61. Lebensjahr verstorben.

Hunderte Menschen nahmen auf dem Friedhof in Hollabrunn (NÖ) Anteil an der Verabschiedung eines Weltreisenden, der stets in seine Heimat zurückkehrte.

Willi Theuretsbacher war bis zuletzt durch und durch Journalist, wie KURIER-Chefredakteur Helmut Brandstätter in seiner Trauerrede betonte: "Willi, wir trauern um dich, wir haben einen großartigen Kollegen und Freund verloren, aber du bleibst bei uns ein Vorbild für mutigen, anständigen und tiefgründigen Journalismus." Auch Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil würdigte die Verdienste des Verstorbenen: "Er hat jeden im Bundesheer gekannt. Er hat aber auch, aus der nötigen journalistischen Distanz heraus, den Finger auf offene Wunden gelegt und damit den politischen Entscheidungsträgern den Spiegel vorgehalten." Die Militärmusik spielte auf dem letzten Weg.

Unter den Trauernden befand sich auch der Obmann der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder, der als Generalmajor der Miliz auch Milizbeauftragter des Bundesheeres ist. "Bis zuletzt, trotz der enormen Belastung durch die Krankheit, hat sich Willi noch um seine Arbeit gekümmert. Damit ist er ein Vorbild für uns alle."

Das Mitgefühl der Redaktion gilt der Familie, vor allem seiner Frau Petra und seiner Tochter Conny.