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Do&Co-Chef über Trump-Flucht: „Vom Secret Service organisiert und eben secret“

Der Do&Co Gründer sprach in der „ZiB 2“ über die geheime Aktion rund um Donald Trump.

Die spektakulären Bilder eines Do&Co-Containers rund um die Abreise von US-Präsident Donald Trump vom NATO-Gipfel in Ankara haben weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In der „ZiB2“ war dazu Attila Dogudan, Gründer und CEO von Do&Co, zu Gast. Er betonte, dass sein Unternehmen von der Aktion zunächst selbst nichts wusste.

„Es ist vom Secret Service organisiert worden und eben secret“, sagte Dogudan. Der Container sei im Rahmen eines gewöhnlichen Catering-Ablaufs zwischen Flugzeugen bewegt worden. „Man hat aber auch keinen Verdacht, dass man überhaupt auf so eine Idee käme, dass irgendeiner von einem Flugzeug zum anderen rübergebracht wird.“

Die mediale Aufmerksamkeit sei enorm gewesen. „Ich glaube der Do&Co-Container oder der Do&Co-Truck ist im Moment eines der bekanntesten Dinge.“ Für das Unternehmen sei die weltweite Sichtbarkeit der Marke positiv, sagte Dogudan.

Kritik an Europa

Trotz geopolitischer Unsicherheiten wächst Do&Co weiter stark, vor allem in den USA. Dort wolle das Unternehmen den Umsatz in den kommenden Jahren verdoppeln und die Zahl der Mitarbeiter von 5.000 auf 10.000 erhöhen. Der US-Markt biete in seinem Segment großes Potenzial, erklärte Dogudan.

Deutlich kritischer äußerte er sich zur wirtschaftlichen Entwicklung Europas. Europa leide unter einer Übersättigung in der Gesellschaft. „Europa ist einfach zu hochmütig geworden“, sagte er. Man müsse schneller, innovativer und effizienter werden.

Dogudan warnte vor den Folgen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. „Wenn nicht eine Einstellungsveränderung kommt, dann wird ein Krieg, was immer ein Krieg in dem Fall ist, nämlich ein wirtschaftlicher Verfall, unaufhaltsam sein.“ Europa sei bei Zukunftstechnologien keine „Leadership mehr in all diesen Bereichen“.

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