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Chronik Österreich
01/08/2020

Österreichs Bahnhöfe werden rauchfrei

Die Bahnhöfe in Wien und im Burgenland sind bereits rauchfrei. Bis 1. April werden alle Aschenbecher auch an den restlichen Bahnhöfen abmontiert.

Die österreichischen Bahnhöfe werden rauchfrei. In Wien und dem Burgenland ist bereits ein Rauchverbot auf Bahnsteigen in Kraft. Nun werden auch die restlichen rund 130 Bahnhöfe, an denen das Rauchen auf den Bahnsteigen noch erlaubt ist, umgestellt und die Aschenbecher abmontiert.

Die Umstellung erfolgt laut den ÖBB schrittweise. Bis Ende Jänner sollen so die Bahnhöfe in Salzburg rauchfrei werden, Niederösterreich, die Steiermark und Kärnten sollen bis Ende März folgen. Bis spätestens 1. April 2020 sind dann alle Bahnhöfe in Österreich rauchfrei und die Raucherinseln Geschichte. Die Hausordnung wird dementsprechend überarbeitet. Das generelle Rauchverbot auf den mehr als 1.000 Bahnhöfen wird von Sicherheitsmitarbeitern kontrolliert werden. Sie sollen anfangs auf das Verbot hinweisen und nicht gleich strafen. In den Bahnhofsgebäuden darf bereits seit 2006 nicht mehr geraucht werden, im September 2007 folgte das Rauchverbot in den Zügen.

Der Wiener Hauptbahnhof war der erste große Bahnhof in Österreich mit Fernverkehr mit völligem Rauchverbot. Offiziell eröffnet wurde er im Oktober 2014, damals gab es auf den Bahnsteigen noch vereinzelt Aschenbecher zum Ausdämpfen der Zigaretten. Diese Ausdämpfvorrichtungen wurden jedoch wieder entfernt, da sie von Kunden missbräuchlich als Raucherzone verwendet wurden. Mit 1. November 2019 wurden die restlichen sechs Bahnhöfe in Wien, an denen das Rauchen am Bahnsteig in speziellen Raucherzonen noch erlaubt war, auf rauchfrei umgestellt. Wien war somit das erste Bundesland mit ausschließlich rauchfreien Bahnhöfen.

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