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Chronik Österreich
12/13/2018

67-Jährigen getötet: Grazer bestreitet Schlagring-Verwendung

Es wurde eine Obduktion des Opfers angeordnet, die Ergebnisse werden für Montag erwartet.

Ein 30-Jähriger, der am Mittwoch einen Oststeirer (67) in Graz-Andritz getötet haben soll, hat offenbar im wesentlichen die Tat zugegeben. "Zur Tathandlung ist er geständig", sagte Staatsanwalt Arnulf Rumpold am Donnerstag zur APA. Es sei davon auszugehen, dass der Mann am Donnerstag in die Justizanstalt Jakomini gebracht werde. Zur Obduktion des Opfers könnten am Montag Ergebnisse vorliegen.

Der Grazer habe laut Rumpold bei der Einvernahme durch die Polizei am Mittwochabend angegeben, dass er nach Mittag einen ihm "nicht wirklich bekannten Mann" am Grundstück wahrgenommen habe. Dabei handelte es sich um den 67-jährigen Oststeirer, der für Renovierungsarbeiten den Lohn bei der Mutter des 30-Jährigen holen wollte. In einer Auseinandersetzung war der Pensionist nach Schlägen wegen schwerer Kopfverletzungen zu Boden gegangen, zusätzlich hatte der 30-Jährige auf ihn eingetreten. Den Einsatz des bei ihm gefundenen Schlagrings bestritt er. Ein Motiv für die Tat hat sich offenbar noch nicht eruieren lassen.

Mutter entdeckte Verletzten

Das aus dem Bezirk Weiz stammende Opfer hatte bei der Mutter des Grazers in den vergangenen Wochen eine Wohneinheit in zwei großen, aneinandergebauten Häusern im Stadtbezirk Andritz renoviert. Der Pensionist war am Mittwoch gegen 13.00 Uhr wegen der Auszahlung des vereinbarten Lohns zu einem Termin mit der dort wohnenden Frau erschienen. Weil die Bank der Frau erst um 13.00 Uhr öffnete, hatte sie sich etwas verspätet. Dabei war der 30-Jährige, der in den Häusern eine Wohnung hat, auf den Oststeirer getroffen.

Die Mutter entdeckte dann den lebensgefährlich Verletzten im Garten liegend. Ihr Sohn befand sich daneben. Die Frau alarmierte die Polizei, die den 30-Jährigen festnahm. Dieser soll bereits wegen einer Gewalttat amtsbekannt sein.

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