Farn, Stinkender Storchschnabel und Wallnussbaumblätter

© Ursula Asamer

Chronik Oberösterreich
06/07/2021

Wider das lästige Gemück und Zeckenschreck

Wie Naturmittel gegen Plagegeister helfen können und wie man sie herstellt

von Ursula Asamer

Alle Jahre wieder surrt und sticht es im Freien in der warmen Jahreszeit. Werden die Plagegeister zu viel, ist es Zeit zu handeln. Die Natur bietet uns Abwehrmittel an.

Mücken- und Zeckenabwehröl selbst machen: Lavendelzweigerl, Trieb vom Wurmfarn, wenn vorhanden Blüten und Kraut des Stinkenden Storchschnabels, Gewürznelken und Schwarzkümmelöl. Die Zutaten in einem Schraubglas mit dem Schwarzkümmelöl übergießen und 21 Tage ausziehen lassen, abfiltern und in kleine Sprühflaschen füllen. Es können auch ätherische Öle von Lavendel und Nelken zugegeben werden. Das Ansatzöl kann gut bis zum Sommerende im Kühlschrank in dunklen Gläsern gelagert werden.

Duftbombe

Zecken riechen mit einem Organ in ihren Vorderbeinen. Versuche zeigten, dass Zecken dem Duft von Schwarzkümmelöl ausweichen. Den Abwehrschutz auf die kleidungsfreien Hautstellen auftragen. Filzarmbänder getränkt mit ätherischem Lavendelöl halten Mücken und andere Plagegeister nicht nur vom Handgelenk fern. Zur Insektenabwehr im Freien sind Räucherungen mit Rainfarn, Salbei, Rosmarin, Pfefferminze, Wacholdernadeln und -beeren und Fichtenharz gut einsetzbar.

Sprays für Hunde

Als Wohltat zur Parasitenabwehr bei Hunden haben sich Sprays bewährt. Dazu löst man einige Tropfen von ätherischem Rosmarin- und Lavendelöl in Schwarzkümmelöl als Basis. In eine dunkle Sprühflasche füllen und vor dem Spaziergang auf das Fell aufsprühen. 1 KL Schwarzkümmelöl ins Futter gemischt, steigert die Parasitenabwehr von innen. Als Vorsorge für das Hundebett oder im Auto empfiehlt sich folgende Sprühmischung: Zwei Handvoll Walnussbaumblätter in ½ l kaltem Wasser ansetzen, über Nacht ziehen lassen, aufkochen und abseihen. Abkühlen, 100 ml Apfelessig zugeben. Einige Tropfen der ätherischen Öle in 50 ml 96% Alkohol lösen und mit dem Waldnusstee-Essiggemisch vermengen. Nicht für Katzen, Hamster, Meerschweinchen oder Häschen geeignet.

Ursula Asamer ist Kräuterpädagogin und Natur- und Landschaftspflegerin

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