Chronik | Oberösterreich
18.03.2018

Wels: Mann bedrohte Polizisten bei Verkehrskontrolle mit Umbringen

Im Wagen des offensichtlich Betrunkenen wurde eine verbotene Waffe gefunden, die Kennzeichen waren gestohlen.

Ein 20-Jähriger hat am Samstag in den frühen Morgenstunden Polizisten bei einer Verkehrskontrolle in Wels verbal mit dem Umbringen bedroht und sich äußerst aggressiv gegenüber den Beamten verhalten. Der offensichtlich betrunkene Mann versuchte auch zu fliehen. Er hatte eine verbotene Waffe in seinem Pkw und die angebrachten Kennzeichentafeln waren gestohlen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Beamten hatten den 20-jährigen Pkw-Lenker angehalten, weil er beim Einbiegen den Randstein touchiert hatte. Der Mann verweigerte die Mitwirkung an der Lenker- und Fahrzeugkontrolle und händigte den Polizisten auch keine Dokumente aus. Er war offensichtlich auch betrunken, wollte aber keinen Alkotest machen. Als ein Polizist eine Kennzeichenfahndungsanfrage veranlasste, wurde der 20-Jährige sichtlich nervös und flüchtete zu Fuß in Richtung Welser Stadtplatz. Die Beamten konnten den Mann kurze Zeit später einholen und fixieren. Da er sich aber heftig dagegen wehrte und mit aller Kraft erneut zu fliehen versuchte, wurde er festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Pkw fanden Polizisten eine verbotene Waffe in Form einer Stahlrute. Auf der Polizeiinspektion gab der Welser an, dass er den Pkw von seinem Vater gekauft hätte, ihm aber das Geld für die Anmeldung fehlte und er daher die Kennzeichentafeln von einem anderen Pkw gestohlen hatte. Der 20-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.