Symbolbild.

© Michael Wessig

Chronik Oberösterreich
08/15/2021

Wandererin verbrachte Nacht nach Sturz in Graben

Frau schleppte sich schließlich verletzt zu einem Gasthaus. Und am Grünberg rettete die Bergrettung erneut einen Rollstuhfahrer.

Zwei Bergnotfälle haben in Oberösterreich für Schlagzeilen gesorgt:

Eine Wanderin aus Linz hat am Freitag nach einem Sturz am Schoberstein in der Gemeinde Ternberg (Bezirk Steyr-Land) in einem Graben übernachtet. Die Hilfeschreie der verletzten 47-Jährigen hörte niemand. Ihr Mobiltelefon hatte sie bei dem Unfall laut Polizei verloren. Am Samstag schleppte sie sich zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Gasthof Klausriegler, zurück. Die Verletzte wurde ins Spital nach Steyr gebracht und dort stationär aufgenommen.


Die Frau wanderte am Freitag gegen 14.00 Uhr zunächst am Forstweg in Richtung Schreibachfall. Dann beschloss sie, abseits des Weges auf einem unbekannten Steig den Schoberstein (1.285 Meter Seehöhe) zu erklimmen. Aus noch ungeklärter Ursache kam sie zu Sturz.

Bergrettung rettet Rollstuhlfahrer

Am Grünberg in Gmunden im Salzkammergut ist am Samstagnachmittag ein 47-jähriger Wiener mit seinem Rollstuhl in Bergnot geraten. Laut Polizei hatte sich der elektrische Rollstuhl auf einer bergaufführenden Fortstraße vermutlich überhitzt. Er war nicht mehr funktionstüchtig. Der Wiener und seine 21-jährige Betreuerin wurden von der Bergrettung Gmunden und der Alpinpolizei mit zwei Fahrzeugen ins Tal gebracht.


Der Wiener, der eine Querschnittslähmung hat, und seine Begleiterin waren um 15.30 Uhr in Richtung Laudachsee unterwegs, als das Malheur geschah. Wegen seines Gewichtes von 160 Kilogramm konnte der Rollstuhl nicht geschoben werden. Weil kein Weiterkommen mehr möglich war, alarmierten sie die Einsatzkräfte.

Zweiter Vorfall in einer Woche


Bereits vor einer Woche waren die elektrischen Rollstühle von vier Personen an einem steilen Wegstück wegen der ausgelösten Überhitzungssicherungen der Elektromotoren am Grünberg nicht mehr fahrtauglich. Die Rollstuhlfahrer und ihre Betreuer wurden von der Bergrettung und der Alpinpolizei mit Fahrzeugen zur Grünbergseilbahn gebracht. Anschließend konnten sie mit der Bahn ins Tal fahren.

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