Josef Ertl

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Kommentar
08/09/2021

Viele Wege führen nach Rom

Mit der Klimaneutralität schaut es schlecht aus.

von Josef Ertl

Sind die batteriegetriebenen Elektroautos der allein selig machende Weg zur Klimaneutralität? Manche glauben das. Nicht so Oliver Zipse, der Vorstandsvorsitzende von BMW. Neben den Elektrofahrzeugen wird der Autokonzern im nächsten Jahr mit dem „i Hydrogen Next“ ein Brennstoffzellen-Fahrzeug in Kleinserie bauen, um die Technologie zu erproben. BMW setzt auf Technologieoffenheit. Viele Wege führen nach Rom.

Was ist mit Wasserstoff?

Bedauerlichweise wird in Österreich für Wasserstoffautos nichts getan, obwohl wir in Wels mit Fronius ein weltweit führendes Unternehmen haben, das erfolgreich Tankstellen mit grünem Wasserstoff herstellt. Die Politik redet viel, kündigt ständig Senkungen des CO2 -Ausstoßes an und tut wenig bis gar nichts zur Realisierung. Es ist schön, wenn die grüne Umweltstadträtin erklärt, dass Linz 2030 klimaneutral sein soll. Wie soll das gehen? Das kann nicht einmal dann Realität werden, wenn man 2030 alle Verbrennerautos in der Landeshauptstadt verbieten würde.

Was tun die Großemittenten China, Indien und Russland?

Wie sieht es international aus? China und Indien, zwei der drei größten Emittenten von Treibhausgasen, bauen die Kohlekraft weiter zügig aus. Ihre Emissionen werden noch zunehmen. Auch Russland wehrt sich gegen die Abschaltung ihrer Kohlekraftwerke. Die Realität straft die Versprechungen der Politik der Lüge.

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