Chronik | Oberösterreich
24.08.2017

Ursache für Zugsunfall in Linz: Halt-Signal überfahren

Bei dem Unfall wurden insgesamt fünf Personen verletzt.

Der Zugunfall Mittwochnachmittag im Linzer Verschiebebahnhof dürfte passiert sein, weil ein Halt-Signal überfahren wurde. Das teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich unter Berufung auf die Ermittler am Donnerstag mit. Demnach wurden insgesamt fünf Personen verletzt.

Weil die von einem 36-Jährigen bei einer Abnahmefahrt gesteuerte neue Garnitur der Westbahn über das Halt-Signal fuhr kollidierte sie mit einem Güterzug von CargoServ.

Ob menschliches Versagen vorliegt oder ein Defekt der Signalanlage wird noch von der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) ermittelt. Alle diesbezüglichen Daten wurden gesichert.

Bei dem Zusammenstoß wurde der Lokführer des Personenzuges schwer verletzt. Drei weitere Personen an Bord sowie der Treibwagenführer erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden in Linzer Spitäler eingeliefert. Am Triebfahrzeug der Westbahngarnitur entstand erheblicher Sachschaden. Die Garnitur des Unternehmens LogServ wurde lediglich im Bereich der Aufprallstelle an einem Waggon beschädigt. Der Bahnreiseverkehr wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt.