Schwerpunktkontrolle Linz-Land: Alkolenker und Drogenfund
Bei einer Schwerpunktkontrolle im Bezirk Linz-Land gingen der Polizei Alkolenker ins Netz sowie ein Fahrer ohne Führerschein (Symbolbild).
Zwölf Stunden führte das Bezirkspolizeikommando Linz-Land eine Verkehrsschwerpunktkontrolle entlang der sogenannten Roadrunnerhotspots im Bezirk durch: Von Dienstag 14 Uhr bis Mittwoch 2 Uhr waren fünf Streifen im Einsatz und kontrollierten insgesamt 164 Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten mehrere schwerwiegende Verstöße fest.
Zu den gravierendsten Vorfällen zählte die Anhaltung eines Suchtgiftlenkers, der von einer Amtsärztin für fahruntauglich befunden wurde. Darüber hinaus wurden drei Fahrzeuglenker angehalten, die im Verdacht stehen, alkoholisiert am Steuer gesessen zu haben: Einer von ihnen hat einen Atemluftalkoholwert von über 0,8 Promille aufgewiesen, bei zwei weiteren Fahrern lag der Wert darunter.
Kein Führerschein, aber Cannabiskraut
Bei einer Standkontrolle wurde zudem ein polnisches Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Zulassungsbesitzer auf dem Beifahrersitz saß, während der tatsächliche Lenker nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung war. Da keine Sicherheitsleistung erbracht wurde, brachten die Beamten eine Radklammer am Fahrzeug an.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw wurden eine geringe Menge Cannabiskraut, ein Grinder mit Cannabisanhaftungen, eine Cannabispfeife sowie eine Feinwaage sichergestellt.
Bilanz: Dutzende Organmandate und zahlreiche Anzeigen
Die Gesamtbilanz der Schwerpunktkontrolle fiel deutlich aus: Neben zwei Sicherheitsleistungen und einer Kennzeichenabnahme wurden drei besondere Überprüfungen des Fahrzeugs sowie 15 sonstige Anzeigen erstattet. Bei den Organmandaten dominierten Geschwindigkeitsübertretungen mit 34 Fällen, dazu kamen acht Handyverstöße, sieben Gurtverstöße und sieben sonstige Organmandate.
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