Rätselhafte Mordfälle in Linz

Einsteins Theorie der Zeitsprünge klärt im Krimi einen Mord auf.
Foto: PRIVAT

Inspiriert von der Kulturhauptstadt lässt der Wiener Mathematiker Michael Engel seinen ersten Krimi in Linz spielen.

Feder" lautet das erste und das letzte Wort in Michael Engels Kriminalroman "Tod in Linz - Mord in der Kulturhauptstadt" (federfrei-Verlag, 11,90 Euro). Derlei Spielereien sind eine Leidenschaft des 50-jährigen Lehrers, Zauberkünstlers und Rätselerfinders: "Ich denke eben sehr gerne." Engel hat bereits mehrere Rätsel- und Denksportbücher verfasst, Romane sind Neuland für den Mathematikprofessor mit einem IQ von 145. Die Idee zu seinem Erstlingswerk kam ihm 2009 bei einem Besuch in Linz. "Ich war so fasziniert von den Events in der Kulturhauptstadt. Da war mir klar, dass mein Krimi in diesem außergewöhnlichen Setting spielen muss", erklärt Engel. Sein Roman handelt von zwei Mordfällen, die ein gewitzter Polizeimajor mit einem Psychiater aufzulösen hat.
Den Ursprung finden die Ermittler im Jahr 1913, die Lösung liegt im Linz der Zukunft. Die Attraktionen von Linz09 spielen dabei eine große Rolle, ebenso wie ein Streifzug durch die Straßen und deren Geheimnisse. Dass Engel in seinen Krimi mathematische Rätsel und mystische Elemente einfließen lässt, ist kein Zufall. "Mathematik, Magie und Krimis haben viel gemeinsam. Sie sind auf den ersten Blick unerklärlich, bis man auf die einfache Lösung kommt. Als Zauberer verrate ich meine Tricks nie."

(kurier) Erstellt am
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