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Pflasterspektakel Linz: Das ist neu beim Fest der Straßenkunst

Das 38. Linzer Pflasterspektakel findet von 23. bis 25. Juli mit 108 Compagnien und Solokünstlern bei freiem Eintritt in der Innenstadt statt.
Zwei Straßenkünstler springen vor einer jubelnden Menschenmenge auf dem Linzer Hauptplatz in die Luft.

108 Compagnien und Solokünstler aus 44 Ländern rund um den Globus machen von 23. bis 25. Juli die Linzer Innenstadt zur Bühne für Straßenkunst.

Das Linzer Pflasterspektakel, das heuer zum 38. Mal stattfindet, hat sein Areal um das Gelände rund um das Schlossmuseum erweitert, neu sind zudem die Spektakel-Oasen, die für Abkühlung und Erholung sorgen sollen, Awareness-Teams und - auf der künstlerischen Seite - „Shows to go“.

Bei diesem neuen Format kann man mit Künstlerinnen und Künstlern durch die Stadt spazieren, die auf das Geschehen rund um sie reagieren und durch Improvisation neue Blickwinkel eröffnen.

Besonderes Kennzeichen des Festivals sei die Niederschwelligkeit, strich der Linzer Kulturdirektor Julius Stieber in einer Pressekonferenz am Dienstag hervor. Es werde kein Eintritt verlangt, Hutgeld für die Künstler ist erbeten.

Von Akrobatik bis Tanz

Geboten wird eine breite Palette von Akrobatik und Clownerie über Musik und Tanz bis hin zum Kinderschminken. Im Bildergarten zwischen Altem Markt und Klosterstraße in der Altstadt produzieren Künstlerinnen und Künstler kleine Andenken für die Besucher.

An insgesamt 40 Spielorten in der Stadt wird Straßenkunst gezeigt. Mehr als die Hälfte der Darbietungen sind Pflasterspektakel-Premieren. Das Festivalareal wurde vergrößert, neu mit dabei ist das Gelände rund um das Schlossmuseum, wo das „Kinderspektakel“ stattfinden soll.

Angesichts der zu erwartenden Sommertemperaturen wurde bei der Auswahl auch vermehrt Augenmerk auf die Beschattung gelegt.

„Spektakelrast“ an kühlen Orten

Neu ist die „Spektakelrast“ an kühlen Orten - u. a. auch in drei Kirchen und im Innenhof des Alten Rathauses. Auch der Familienbereich im Donaupark bietet den Besuchern - erwartet werden laut Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP) rund 200.000 - Ruhebereiche im Schatten.

Rund 120 Personen sind im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. „Ziel ist es, ein sicheres und unbeschwertes Festivalerlebnis für alle zu ermöglichen“, sagte Festivalleiterin Kathrin Böhm. Das soll auch mit eigenen Awareness-Teams gewährleistet werden.

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