Chronik | Oberösterreich
20.01.2018

OÖ: Auto gestohlen und in Bayern zu Schrott gefahren

Der Mann versuchte noch, sich zu Fuß aus dem Staub zu machen, wurde aber wenig später festgenommen.

Ein 37-Jähriger, der am Freitag in Regau (Bezirk Vöcklabruck) in Oberösterreich einen Wagen gestohlen haben soll, ist damit über die Grenze nach Deutschland geflüchtet und hat das Auto in Bayern zu Schrott gefahren. Er versuchte noch, sich zu Fuß aus dem Staub zu machen, wurde aber wenig später festgenommen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mit.

Freitagnachmittag hatte der Mann auf der A8 bei Frasdorf, wo er laut Polizei "mit überhöhter Geschwindigkeit und in verkehrsgefährdender Weise" unterwegs war, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Er touchierte zwei andere Autos, dabei wurde sein Wagen sowie ein weiterer schwerbeschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

Widerstandslose Festnahme

Der 37-Jährige kletterte aus dem Wrack und flüchtete zu Fuß über die Autobahn in Richtung eines Wohngebiets. Zu diesem Zeitpunkt war die bayrische Polizei von oberösterreichischen Kollegen bereits informiert worden, dass ein mutmaßlicher Autodieb auf der Autobahn A8 in Richtung München unterwegs sein dürfte. Daher wurde sofort eine Großfahndung nach dem flüchtigen Lenker eingeleitet. Wenig später ging der Mann einer Streife ins Netz und ließ sich widerstandslos festgenommen.

Die österreichischen Behörden haben bei der Generalstaatsanwaltschaft München die Auslieferung des Mannes beantragt. Laut bayrischer Polizei soll er noch weitere Straftaten in Österreich begangen haben. Die oberösterreichische Exekutive hat für das Wochenende Informationen dazu angekündigt.