Chronik | Oberösterreich
16.11.2017

Mitschüler in Wels mit Umbringen bedroht: Suspendiert

Vorfall an einer Schule in Wels. 18- und 17-Jähriger galten als Außenseiter.

Zwei Schüler haben an einer berufsbildenden höheren Schule in Wels ihre Klassenkameraden verbal mit dem Umbringen bedroht. Mitschüler meldeten dies der Direktion, daraufhin wurden der 18- und der 17-Jährige suspendiert, bestätigte das Büro des Landesschulratspräsident einen Bericht in der Kronen Zeitung am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft ermittle.

Vorfall im Oktober

Der Vorfall hatte sich bereits Mitte Oktober ereignet. Die beiden Teenager galten offenbar als Außenseiter, an einem Schultag sollen sie zu ihren Mitschülern gemeint haben "wir bringen euch alle um", hieß es in dem Zeitungsbericht. Verunsicherte Schüler hätten diese Ankündigung gemeldet und die Direktion habe umgehend reagiert. Die zwei Burschen wurden vom Unterricht freigestellt, mittlerweile besuchen sie nicht mehr diese Schule, erklärte das Büro des Landesschulratspräsidenten weiter.

Drohung bei Staatsanwaltschaft angezeigt

Außerdem wurden die beiden wegen ihrer Drohung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Allerdings hätten sie diese niemals konkretisiert, indem sie etwa Waffengewalt angekündigt hätten, betonte das Büro des Landesschulratspräsidenten.