„Loslassen wirkt befreiend“

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Foto: Alfred Reiter Zahnarzt Robert Wilk spendet großzügig für soziale Projekte.

Zahnarzt Robert Wilk unterstützt Menschen in der ganzen Welt.

Ich bin nicht so religiös“, sagt Robert Wilk. Der 56-jährige Zahnarzt wohnt mit seiner  Frau Elisabeth und den drei Kindern in Leonding. In Pasching führt er  eine Ordination. Er  ist ein sehr, sehr großzügiger Spender für soziale Projekte.

Eigentlich hat er es abgelehnt,  dass  darüber geschrieben wird.  Mit dem Argument, sein Beispiel könnte andere  zu ähnlichem   Verhalten motvieren, ließ er sich  doch überreden.  „Wenn es Nachahmer gibt, wäre das  super.“ Er selbst fühlt sich  schon sehr privilegiert. „Ich habe   einen schönen Beruf , wo ich mit einer befriedigenden Arbeit gutes Geld verdiene. Ich habe beim Erarbeiten des Geldes eine Freude. Und wenn ich das jemandem zukommen lasse, habe ich noch einmal eine Freude. Das Loslassen hat etwas Befreiendes.“ Er findet, dass die Hilfe für Schwächere  zum Gleichgewicht des Lebens dazugehört. 

Im Kongo hat Wilk in N’sele die Hälfte der neuerbauten  Ernährungs- und  Gesundheitsstation der Caritas finanziert. Hunderte unterernährte Babys und Kinder werden da aufgepäppelt. Weiters hat er in der dortigen Gegend den Bau eines Gesundheitspostens für 20 Dörfer  bezahlt. Jetzt kommt noch ein Brunnen dazu, der mit Solarenergie betrieben wird,   ein  weiterer Brunnen soll folgen. Neben diesen Projekten  kommt er  noch  für 20 Kinder-Patenschaften in der ganzen Welt auf.

„Einmal habe ich 2000 Euro für den Ankauf von 100 Ziegen gespendet“, erzählt er. Jeder Haushalt  habe eine  Ziege bekommen, „das ist  für die Menschen dort ein wichtiges Kapital.“  Dieses Beispiel zeige, wie man mit geringen Beträgen viel ausrichten könne. Wilk setzt auf Partner vor Ort wie die Caritas oder die SOS-Kinderdörfer. Sie garantieren mit detaillierten Abrechnungen, dass das Geld auch ankommt.

(Kurier) Erstellt am
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