Wahnsinnsfahrt durch Linz: 14-jähriger Rumäne ist amtsbekannt

Wahnsinnsfahrt durch Linz: 14-jähriger Rumäne ist amtsbekannt
Bursche sitzt seit heute im Gefängnis. Gestohlenes Auto war Privatwagen einer Polizistin.

Fünf verletzte Personen, ein attackierter Polizist, drei zerstörte Autos, ein gestohlener Pkw einer Polizistin, 22 Streifen der Polizei im Einsatz, ein 14-Jähriger im Gefängnis: So lässt sich in aller Kürze zusammenfassen, was sich am Mittwochnachmittag in Oberösterreich zugetragen hat. 

Wie berichtet, bemerkte eine Polizeistreife aus Traun gegen 14:15 Uhr einen als gestohlen gemeldeten Pkw und nahm die Verfolgung auf. Es folgte eine Wahnsinnsfahrt mit teils 150km/h durchs Ortsgebiet.

Seit Donnerstag ist nun auch bekannt: Jener 14-jährige Rumäne, der das gestohlene Auto lenkte - das der Privatwagen einer Polizistin war, die Polizei bestätigt eine Bericht von heute - und in die Justizanstalt eingeliefert wurde, ist der Polizei bereits bekannt. Er wurde wiederholt wegen Vermögens- und Suchtgiftdelikten angezeigt, wie die Staatsanwaltschaft Linz bestätigt. "Er ist kein unbeschriebenes Blatt. Um schwere Delikte handelt es sich allerdings nicht", erklärt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ulrike Breiteneder im KURIER-Gespräch. 

Fest steht auch: Einen Eintrag für die jungen Raser im Führerscheinregister wird die Wahnsinnsfahrt nicht bringen. "Das ist rechtlich nicht möglich", erklärt die Polizei OÖ auf Nachfrage. 

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