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Bereits 22 Legionellen-Fälle in Linz: Mögliche Ursache entdeckt

Laut Behörden könnte die Verkeimung von Kühltürmen eines Unternehmens in der Landeshauptstadt ausgehen.
Tropfender Wasserhahn

In Linz kommt es aktuell zu einer Häufung von schweren Lungenentzündungen, die von Legionellen hervorgerufen wurden, 22 Menschen sind erkrankt. Stadt, Land Oberösterreich und Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) haben nun eine mögliche Quelle des Erregers ausgemacht.

Demnach wurde in Kühltürmen eines Unternehmens in der Landeshauptstadt eine „starke Verkeimung mit Legionellen nachgewiesen“, teilte das Land am Montag mit. Offen war aber, ob es sich bei dem dort entdeckten Legionellenstamm um jenen handelt, der die Erkrankungen ausgelöst hat. „Das müssen weiterführende Untersuchungen zeigen, bei denen das Erbgut der Erreger verglichen wird“, hieß es.

Andere Quelle nicht ausgeschlossen

Aus dem Grund würden die Untersuchungen fortgesetzt: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass andere oder weitere Quellen ursächlich für das aktuelle Infektionsgeschehen sind“, teilten die Behörden mit.

Legionellen sind Bakterien, die sich speziell in warmem Wasser vermehren können. Geraten sie in die Atemwege von Menschen, können sie eine schwere Lungenentzündung verursachen („Legionärskrankheit“), die auch tödlich enden kann.

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