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Legionellen-Ausbruch in Linz: 14 Fälle registriert

In Linz und Linz-Land wurden zuletzt deutlich mehr Legionellen-Fälle registriert als üblich. Mehrere Personen sollen auf der Intensivstation behandelt werden.
Shower Flow

Für Bakterien, sogenannte Legionellen, in den Wasserleitungen ist derzeit Hochsaision. So ist laut einem Bericht der Kronen Zeitung in Linz und im Bezirk Linz-Land aktuell eine ungewöhnlich hohe Zahl von Legionellen-Erkrankungen verzeichnet worden. Allein in den vergangenen zwei Wochen sollen demnach in Linz 14 Fälle registriert worden sein.

Für Verdachts- und Krankheitsfälle im Zusammenhang mit Legionellen gibt es in Österreich eine Meldepflicht. Auch im Kepler Universitätsklinikum seien laut dem Bericht mehrere Patienten mit betroffen.  Einige der Erkrankten werden auf der Intensivstation betreut,  teils mit schweren Lungenerkrankungen. 

Üblicherweise gebe es lediglich einige Fälle im Jahr, so Ulrich Püschel, Linzer Gesundheitsdirektor zur Krone. Man suche derzeit gemeinsam mit der AGES nach der Ursache des Ausbruchs. Ein örtlichen Zusammenhang zwischen den Erkrankungen konnte bisher nicht festegestellt werden, heißt es weiter.

Welche Symptome treten auf?

Für Legionelle herrschen ist die Hitze derzeit optimal: Sie vermehren sich vor allem im lauwarmen Wasser bei circa 25 bis 45 Grad  oder in selten genutzten Rohren. Sie können in in Form von fein zerstäubtem Wasser, wie etwa beim Duschen, in Whirlpools oder Klimaanlagen, eingeatmet werden. 

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich und auch beim Trinken des Wassers besteht keine Gefahr. Unbehandelt kann die sogenannte Legionärskrankheit aber lebensbedrohlich verlaufen. Bei mildem Verlauf sprechen Experten von „Pontiac-Fieber“. 

Hingegen ist bei der „Legionärskrankheit“ Vorsicht geboten: Zunächst beginnt die Erkrankung beim Pontiac-Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und gelegentlich Magen-Darm-Beschwerden. Schwere Symptome wie hohes Fieber mit Schüttelfrost, starker Husten, Herzrasen oder Atemnot können plötzlich auftreten. Die ersten Symptome treten üblicherweise zwei bis zehn Tage nach der Infektion auf.

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