Chronik | Oberösterreich
05.12.2011

Gstanzln, Schlapphut und Lukas-Plöchl-Fans

Skurrile Auftritte, tolle Talente: Das Casting zur ORF-Show Die große Chance hatte gestern in Linz Vielfältiges zu bieten.

Der Ansturm auf das Casting zur ORF-Show "Die große Chance" am Samstag in Linz hielt sich in Grenzen. Rund 200 Oberösterreicher haben sich angemeldet und zeigten vor der Jury um Ö3-Mikromann Tom Walek ihr Können. Einige davon konnten einen Platz in der Livesendung ergattern, die ab 28. Oktober 2011 immer Freitagabends über die Bildschirme flimmert. Moderiert wird das abendliche Schaulaufen von 300 Talenten aus ganz Österreich von Doris Golpashin und Andi Knoll. Dem Gewinner winkt immerhin ein Preisgeld von 100.000 Euro - dafür legte man sich auch in Linz ins Zeug. Aufregung herrschte schon am Vormittag im Neuen Rathaus, als sich Talente aus allen Altersschichten auf ihren Auftritt vorbereiteten. Mitmachen konnte man ab zehn Jahren, nach oben hin gab es keine Altersgrenze. So bekam auch ein Pensionist mit Schlapphut und geflicktem Jackett seine "große Chance". Gegen Nervosität halfen Schokoriegel, aber auch autogenes Training und Akupressur schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Wie zum Beispiel bei Mario aus Grieskirchen, der mit seinen G'stanzln bei der Jury punkten konnte und sich ein Ticket für die nächste Runde holte.

Auch skurrile Begegnungen blieben naturgemäß nicht aus. Eine Mädchengruppe aus dem Mühlviertel verschrieb sich ihrem Idol Lukas Plöchl - dies demonstrierte sie mit "Oida, pumpn muass"-Shirts und einer Performance von "Oida Taunz!" Glamourös gab sich der in ein glitzerndes Kostüm gewandete Musicalsänger Michael aus Linz, der bei der Jury jedoch auf seine Grenzen stieß. "Die Konkurrenz unter den Sängern ist riesig", erklärte Walek.
Wesentlich leichter hatten es Artisten, Tänzer und Unterhaltungskünstler - denn wie bei der gleichnamigen Show aus den 1980er-Jahren und der RTL-Erfolgsshow "Das Supertalent" zählt nicht nur Qualität, sondern vor allem Originalität, um die Zuschauer ab Herbst vor die Fernsehgeräte zu locken.

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