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Zoo in Oberösterreich: Warum diese Gorilla-Beziehung so besonders ist

Silberrücken Awembe und sein Sohn Jabari im Zoo Schmiding zeigen eine außergewöhnlich innige Vater-Sohn-Beziehung.
Ein ausgewachsener Gorilla sitzt auf einer grünen Wiese und schaut auf ein kleines Gorilla-Junges, das vor ihm steht.

Ob auch Gorillas Vatertag feiern, ist nicht bekannt - Silberrücken Awembe und sein Sohn Jabari im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels haben jedenfalls eine für die Spezies außergewöhnlich innige Vater-Sohn-Beziehung.

Jabari darf seinem Papa auf der Nase herumtanzen, während sich dieser in Geduld übt. Awembe ist aber auch das große Vorbild für den Filius, der ihn in Sachen Brusttrommeln und Ästeschleppen eifrig nachahmt.

Ein großer Gorilla hält ein Jungtier im Arm, beide haben die Münder offen und wirken fröhlich.

Vater und Sohn beim Kuscheln: Das ist eher ungewöhnlich für Gorillas

Der mittlerweile fast zweijährige Jabari sucht häufig die Nähe seines Vaters, klettert auf ihm herum und kuschelt sich an ihn.

"Dieses Verhalten ist nicht selbstverständlich"

Der "Chef" der Schmidinger Gorillagruppe scheint das zu genießen, zieht den Kleinen zu sich heran oder spielt mit ihm. "Dieses Verhalten ist wirklich nicht selbstverständlich", erklärt Zoologin Daniela Artmann.

Üblicherweise würden Silberrücken auf aufdringliche Jungtiere eher reserviert reagieren und sie auf Abstand halten. "Dass Awembe so viel Körperkontakt und spielerische Interaktionen zulässt, sieht man nicht bei jedem Gorilla-Männchen."

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