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Suchaktion am Attersee entpuppt sich als Fehlalarm

Eine Suchaktion am Attersee wegen eines vermeintlichen Badeunfalls endete als Fehlalarm, nachdem sich ein Wassersportler meldete.
Traumhafte Kulisse: der Attersee bei Weißenbach.

Ein vermeintlicher Badeunfall am Attersee im Bezirk Vöcklabruck löste am 18. August 2026 einen Sucheinsatz aus, der sich letztendlich als Fehlalarm herausstellte. Eine 64-jährige und ihr 67-jähriger Ehemann hatten beobachtet, wie ein vermeintlicher Schwimmer nach Arm- und Hilfezeichen unterging und nicht mehr auftauchte. Die Suche nach dem vermeintlich Verunglückten endete glimpflich: Der Mann war wohlauf.

Hilfezeichen im Wasser – Einsatzkräfte rücken aus

Um 17.48 Uhr meldeten eine 64-jährige Frau und ihr 67-jähriger Ehemann der Polizei, am Attersee einen Schwimmer beobachtet zu haben, der Arm- und Hilfezeichen gemacht habe und anschließend unter die Wasseroberfläche verschwunden sei und nicht mehr aufgetaucht sei. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Suchaktion ein. Erschwert wurde diese durch schlechtes Wetter und starken Wellengang – zum Zeitpunkt der Suche befand sich keine weitere Person im Wasser. Nach rund 45 Minuten intensiver Suche konnten die Einsatzkräfte keinerlei Hinweise auf eine verunglückte Person finden.

Rätsel gelöst: Wassersportler meldet sich selbst

Um etwa 18.30 Uhr klärte sich die Situation auf: Ein 37-jähriger Wiener meldete sich bei den Polizisten am Seeufer. Er gab an, sich zum fraglichen Zeitpunkt mit einem Wassersportgerät im Wasser befunden zu haben. Nachdem er den See verlassen hatte, war er in ein Haus am Seeufer gegangen – nur etwa 170 Meter Luftlinie vom Standort des Ehepaares entfernt. Als er die laufende Suchaktion bemerkte, meldete er sich sofort. Um das Geschehene lückenlos aufzuklären, stellte der 37-Jährige in Abstimmung mit der Anzeigestellerin und den Einsatzkräften die Situation mit seinem Gerät im Wasser nach.

Das Ehepaar bestätigte daraufhin, dass es sich bei dem vermeintlichen Schwimmer um genau diese Person gehandelt hatte. Die Tauch- und Auftauchphasen des Wassersportgeräts hatten den Eindruck einer Notlage erweckt. Da zudem eine Hecke die Sicht versperrte, hatten die Zeugen nicht beobachten können, wie der Mann den See verließ – und waren so irrtümlicherweise von einem Schwimmunfall ausgegangen. Der Einsatz wurde um 18.45 Uhr für alle Kräfte beendet.

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