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Chronik Oberösterreich
09/22/2012

Der Kosmos im eigenen Körper

Christine Hager: Die diplomierte Praktikerin ergänzt die Schulmedizin mit der Traditionellen Europäischen Medizin.

von Josef Ertl

Christine und Dietmar Hager sind beispielgebend, wie einander  Schulmedizin und die traditionelle  Heilkunst ergänzen können. Als sich der Spezialist für Handchirurgie mit einer Ordination in  Linz-Urfahr im vergangenen Jahr selbstständig gemacht hat, quartierte sich auch seine  37-jährige Frau Christine  in der Ordination ein.  Nicht um sich als Frau Doktor wichtig zu machen,  sondern  sie bietet als diplomierte Praktikerin in der Traditionellen Europäischen Heilkunst   alternative Behandlungsformen an.

„Viele sind auf der Suche nach solchen Methoden“, erzählt  Dietmar Hager aus seiner Ordinationserfahrung. Patienten haben nach Operationen meist Narben. „Da nehmen wir die Ringelblumen. Ich stelle die Rezepte zusammen, die Apotheken  produzieren die Salben. Das ist rechtlich so vorgegeben“, erzählt seine Frau Christine, deren Kräuterreich  an den Ordinationsraum ihres Mannes anschließt. 

„Die Menschen sollen erkennen, welche Schätze wir von der Natur   geschenkt bekommen und wie man sie anwenden kann.  Mensch und Pflanze sind eine Einheit.“ Die gelernte Krankenschwester, die mit ihrem Mann drei Kinder hat. möchte die Menschen wegbringen vom konsumierenden Verhalten, sich bei Bedarf einfach ein paar Tabletten einzuwerfen. „Wir werden von der Natur ununterbrochen versorgt. Mit Luft, Nahrung und Heilkräutern.“ Viele Kräuter seien in der Natur und im Garten zu finden. Und sie kosten nichts.

Chronische Erkrankungen

Bei chronischen Erkrankungen wie der Arthrose empfiehlt Christine Hager Bäder mit Arnika-Tinkturen. Nach dem Bad eine Laserbehandlung, die entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt, und abschließend neuerlich eine  Tinktur und  eine Salbe. „Die Schulmedizin ist sehr gut in der Diagnostik und bei Operationen. Wir versuchen aber auch den chronischen Teil abzudecken."

Astrologie

Christine Hager bietet auch die Konstitutionsastrologie an. An Hand des Horoskops, speziell des Aszendenten, sucht sie  nach dem Tor zum Körper und stellt Essenzen zur Stärkung und Stabilisierung der eigenen Konstitution zusammen. „Es geht hier um Leiden und persönliche Entwicklungsschritte, wie man durch schwierige Situationen geht und sich stabilieren will.“  Wenn beispielsweise  ein Mensch mit dem Widder als Aszendenten  ständig müde ist, bekommt er Eisen und Brennnessel  für mehr Antriebskraft.  Hager:  „In Anlehnung an die Lehren von Paracelsus, Agrippa von Nettesheim und Hildegard von Bingen  können wir die höhere Ordnung des Kosmos in unserem eigenen Körper wiederentdecken.“

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