Spurensicherung im Haus, in dem das Kind gefunden wurde.

© FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM

Oberösterreich
02/10/2016

Bluttat an Kleinkind in OÖ: Tatwaffe war Maurerfäustel

Ermittler gehen von erweiterten Selbstmord aufgrund psychischer Probleme aus.

Die Bluttat eines 37-Jährigen an seinem zweijährigen Sohn am Dienstag in Wolfern (Bezirk Steyr-Land) ist mit einem Maurerfäustel verübt worden. Der Mann hat dem Kind damit auf den Kopf geschlagen. Laut Obduktion war die daraus resultierende Verletzung die Todesursache, so die oö. Polizei am Mittwoch. Für die Ermittler handelt es sich um einen erweiterten Selbstmord aufgrund psychischer Probleme.

Kinderleiche in der Badewanne

Der 37-Jährige, der sich in Karenz befand, war am Dienstag allein mit seinem zweijährigen Sohn zu Hause. Die beiden anderen Kinder im Alter von vier und sechs Jahren waren zu diesem Zeitpunkt im Kindergarten bzw. in der Schule, die Mutter war in der Arbeit. Als der Mann den Buben nicht wie vereinbart zu Verwandten brachte, kamen diese nachsehen und fanden im Haus der Familie die blutüberströmte Kinderleiche in der Badewanne.

Vater hatte psychische Probleme

Der Vater war zunächst verschwunden. Wenig später wurde er erhängt gefunden. Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er mitteilte, er könne nicht mehr. Die Polizei geht daher davon aus, dass es sich bei dem Fall um einen erweiterten Selbstmord handelt und dass die Tat geplant war. Ursache waren wohl psychische Probleme des Mannes. Spekulationen, dass er sich mit dem Hausbau finanziell übernommen habe und das der Auslöser war, hätten sich nicht erhärtet.

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