Zwei Sparkassen bilden neue Allianz

Fusion: Waldviertler Regionalbanken formen ein Großinstitut.

Zwei Regionalbanken im Waldviertel haben den Entschluss gefasst, in Zukunft als ein Großinstitut Geschäfte zu machen. Die "Sparkasse Waldviertel-Mitte" aus Zwettl und die " Waldviertler Sparkasse von 1842" mit Sitz in Waidhofen, streben eine Fusion an. Wenn die Betriebsprüfungen bis März positiv verlaufen, gibt es ab September 2012 nur noch die "Waldviertler Sparkasse Bank AG".

Hinter dem schlanken Namen verbirgt sich die wahre Größe: Mit fast zwei Milliarden Euro Bilanzsumme und 144 Millionen Euro Eigenmitteln werden aus den beiden Waldviertler Banken die zweitgrößte Sparkasse und das drittgrößte Geldinstitut NÖs. Gerhard Adamowitsch wird Aufsichtsratschef. Franz Pruckner, Gerhard Hufnagl und Ewald Höbarth bilden den Vorstand. Für die Kunden ändert sich nichts. Alle Filialen - 30 im Waldviertel, sechs in Tschechien - bleiben bestehen. Auch die 420 Mitarbeiter müssen nicht um ihre Jobs bangen, verspricht der Zwettler Sparkassendirektor Franz Pruckner: "Die Fusion hilft uns, Synergien zu nutzen. Die beiden Sparkassen ergänzen sich optimal. Die Waldviertler Sparkasse hat ein starkes Kredit- und wir haben ein kräftiges Spareinlagengeschäft." Pruckner ist überzeugt, dass mit der Fusion das Geld in der Region veranlagt bleibt. Er sieht auch neue Wachstumschancen.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011