© Manfred Wimmer, info@feuerwehr.m

Chronik Niederösterreich
01/28/2019

Wohnhausbrand in Theiss forderte fünf Verletzte

Fünf Feuerwehren standen im Bezirk Krems im Löscheinsatz. Das Wohnhaus wurde stark beschädigt.

Ein Großbrand hielt in der Nacht auf Montag fünf Feuerwehren in Theiss, Bezirk Krems, in Atem. Ein Feuer war offenbar im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Eine sechs-köpfige Familie konnte sich zum Glück selber aus dem Haus retten. Alle Familienangehörigen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Krems eingeliefert. Das Gebäude wurde schwer beschädigt.

Gegen 0.30 Uhr wurde der 77-jährige Hausbesitzer durch ein Knistern aus dem Schlaf gerissen. Der Mann reagierte geistesgegenwärtig und verständigte seinen Sohn, der mit seiner Familie im Nebenhaus wohnt. Der 51-Jährige, seine 44-jährige Frau und die drei Kinder (16, 14, und 9) mussten sich einen Weg ins Freie über den Keller suchen, weil der Eingangsbereich bereits stark verraucht war, berichten Einsatzkräfte.

Flammen breiteten sich aus

Unterdessen wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand, die Flammen breiteten sich auf ein weiteres Dach aus. Die Feuerwehrleute bauten zwei Leitungen auf, um mit dem Löschangriff beginnen zu können. Gegen drei Uhr Früh waren die Flammen gelöscht.

Ein Gemeindearzt und mehrere Sanitäter versorgten die Familienangehörigen. Alle wurden daraufhin ins Spital gebracht.

Die genaue Brandursache ist noch unklar. Möglicherweise ist eine brennende Kerze dafür verantwortlich.

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