Chronik | Niederösterreich
12.10.2018

Wiener Neustadt: Museum erwacht aus Dornröschenschlaf

Das für die kommende Landesausstellung frisch renovierte Museum St. Peter an der Sperr lädt zum Tag der offenen Tür ein.

Fast auf den Tag genau ein Jahr lang lag das Museum St. Peter an der Sperr im Dornröschenschlaf. Das Gebäude, das neben den Kasematten der niederösterreichischen Landesausstellung im kommenden Jahr ein Zuhause bieten soll, wurde dafür umfassend revitalisiert. Nun sind die Arbeiten beendet. Der KURIER durfte  bereits einen Blick hinter die renovierte Fassade werfen.

Sowohl der Bürgermeistergarten vor dem Museum, als auch der Vorplatz wurde neu gestaltet. Über ein neu gestaltetes Eingangsportal gelangt man in die Räumlichkeiten. Das Museum, für dessen Umbau das städtische Architekturbüro „koup architekten ZT gmbh“ zuständig war, vereint Moderne mit Historie.  Wesentlich heller als zuvor wirkt es nun: Durch die hohen Glasfenster kann man die künftig hier ausgestellten Schaustücke bei Tageslicht betrachten.

Neuer Glanz, neuer Name

Hervorzuheben  ist der Zusammenschluss vom ehemaligen Stadtmuseum und der Museumskirche St. Peter an der Sperr. Das spiegelt auch der neue Name wider: „Museum St. Peter an der Sperr“. Neue Durch- und Übergänge zwischen den benachbarten Gebäuden wurden geschaffen und die Klostergänge revitalisiert. Historische Steine und Wandverzierungen wurden freigelegt und alte Fenster restauriert.

 

Museum St. Peter an der Sperr

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Die neue Außenansicht

Hell, freiräumig und mit viel Platz für allerlei wertvolle Ausstellungsstücke

Die Ausstellungskirche St. Peter an der Sperr während der Umbauarbeiten

Das Museum kann künftig barrierefrei besucht werden

Fünf Millionen Euro kostete die Revitalisierung der Gebäude. Finanziert wurde diese vom Land Niederösterreich aus dem Gesamtbudget für die Landesausstellung 2019.

Tag der offenen Tür

Das Museum wird im Rahmen der Landesschau das Wirken der Habsburger Kaiser Friedrich III. und Maximilian I., die von hier aus regierten, beleuchten. Wie sich die einstige kaiserliche Residenz zur Industriestadt entwickelte, werden prägender Persönlichkeiten erzählen.

Morgen Samstag, von 10:00 bis 18:00 Uhr, haben Interessierte die Möglichkeit, das neu gestaltete Museum zu erkunden. Einen Tag lang werden die Räumlichkeiten geöffnet, bevor sich die Tore wieder schließen und das Team der Landesausstellung beginnt, das Museum einzurichten. Dann wird „Winterschlaf“ gehalten, bis am 30. März 2019 die Landesschau offiziell eröffnet wird.