Michael Schnedlitz wurde bedroht - das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt

© KURIER/Patrick Wammerl

Niederösterreich
06/23/2016

Wiener Neustadt: FPÖ-Politiker bedroht

Verdächtiger schickte Bürgermeister-Stellvertreter Mitteilungen via Handy und drohte damit, dessen Haus anzuzünden.

Der Wiener Neustädter Bürgermeister-Stellvertreter Michael Schnedlitz (FPÖ) ist unter anderem via Handy-Nachrichten bedroht worden. Das Landesamt für Verfassungsschutz hat Ermittlungen eingeleitet, sagte dessen Leiter Roland Scherscher auf Anfrage.

Der Politiker erstattete am Dienstag Anzeige. Es gebe einen Verdächtigen, bestätigte Scherscher einen entsprechenden Medienbericht am Donnerstag.

Schwarze Rose hinterlegt

Der Freiheitliche teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass ein Mann im Rathausbüro war und "eine - wie in einer Parte - mit schwarzem Lack besprühte Rose mit den Worten: 'für Schnedlitz, der weiß was das bedeutet'" hinterlegen ließ.

Der Vizestadtchef bat um Verständnis, dass es Termine mit ihm in den nächsten Tagen nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung gebe.

"Ich werde niemals aufhören Nazis zu töten"

Schnedlitz werde seit Wochen gestalkt, nach Erhalt der letzten beiden Nachrichten sei der Bürgermeister-Stellvertreter laut Heute zur Polizei gegangen. In den Mitteilungen war demnach unter anderem zu lesen: "deine visage verschönern mit meiner Faust" und "Ich werde niemals aufhören Nazis zu töten ;-)". Außerdem drohte der Absender laut dem Bericht damit, das Haus von Schnedlitz anzuzünden.

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