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Schwerer Unfall auf A1: Pkw durchbricht Betonleitwand bei St. Pölten

Ein 46-jähriger Lenker verlor auf der A1 bei St. Pölten die Kontrolle und wurde schwer verletzt.
Feuerwehrauto von vorne

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ist es in der Nacht auf Donnerstag auf der Westautobahn (A1) im Bereich St. Pölten-Hafing gekommen. Gegen 4 Uhr verlor ein 46-jähriger rumänischer Staatsbürger im Baustellenbereich die Kontrolle über seinen Pkw mit Anhänger. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Laut aktuellem Ermittlungsstand soll der 46-Jährige, der in Fahrtrichtung Wien unterwegs war, aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten sein. Dabei riss die Anhängerkupplung ab, der Anhänger blieb auf der Fahrbahn stehen, während der Pkw die Betonleitwand zur Abtrennung der Gegenfahrbahn durchbrach und in der Trogspur zum Stehen kam. 

Frontalkollision war nicht zu verhindern

Ein 53-jähriger Wiener, der zeitgleich mit seinem Pkw in der Trogspur in Richtung Linz fuhr, leitete sofort eine Vollbremsung ein – war jedoch nicht mehr in der Lage, eine Frontalkollision mit dem Fahrzeug des 46-Jährigen zu verhindern. Ein dritter Fahrer, ein 37-jähriger Belgier, der in Richtung Wien unterwegs war, kollidierte mit dem auf der Fahrbahn liegenden, abgerissenen Anhänger.

Der 46-jährige Pkw-Lenker wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er anschließend vom Rettungsdienst in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Die Ursache des Unfalls war laut Polizei zunächst unbekannt.

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